Erzbischof Lackner besucht Granatkapelle zum seligen Engelbert

Erzbischof Lackner besucht Granatkapelle zum seligen Engelbert

Am 9. Juli, einen Tag vor dem Gedenktag des Seligen Engelbert Kolland, kam Erzbischof Lackner mit seinem Bruder Josef und einigen Begleitern ins Zillertal, um eine Wallfahrt zum Seligen Engelbert Kolland bei der Granatkapelle auf dem Penken zu machen. Dort feierte der Herr Erzbischof eine Heilige Messe. Darin stellte er den seligen Engelbert als Vorbild und Wegweiser hin und ging auf die aktuelle Situation ein. Er stelle die Frage, was einen Gläubigen heute von anderen unterscheide und zitierte aus dem Diogenetbrief. Darin hat ein Heide die Christen der Urkirche beschrieben, worin sie sich von anderen unterscheiden und was das Besondere an Ihnen sei. Heutzutage komme es auch darauf an, dass Christen zu leiden bereit sind, sagte der Erzbischof. Eine ausführliche Mitschrift der Predigt folgt.

Der Erzbischof bedankte sich bei der Familie
Brindlinger für die Schaffung und den Betrieb dieses Heiligtums sowie
für die vielen Akzente der Engelbertverehrung durch die Pfarre Zell.
Josef Brindlinger überreichte dem Erzbischof eine Bilddokumentation
und allen Teilnehmern einen besonderen Rosenkranz, den er mit dem
Engelbertbiograph Pater Gottfried Egger entworfen hat. Der Rosenkranz
weist ein Taukreuz und Perlen aus Olivenholz auf, das aus dem biblischen
Garten Getsemane stammt, wobei die erste Perle
mit einem Zillertaler Granat ausgeführt ist. Damit soll eine Verbindung
der Zillertaler Heimat Engelberts mit seinem Wirken im Heiligen Land
symbolisiert werden. Mit dem Verkauf dieser Rosenkränze sollen
Hilfsprojekte in Syrien unterstützt werden.

Dekan Steinwender dankte Josef Lackner für die besondere Verbundenheit, berichtete dem Herrn Erzbischof vom Engelbert-Museumsprojekt und danke ihm für sein Kommen und die wohlwollende Unterstützung aller Bestrebungen zur Förderung der Engelbertverehrung.