Großes Fest am 15. August zur Einweihung des Engelbertmuseums, zum Jubiläum 11 Jahre Anbetung und zum Beginn eines Engelbertjahres

Großes Fest am 15. August zur Einweihung des Engelbertmuseums, zum Jubiläum 11 Jahre Anbetung und zum Beginn eines Engelbertjahres

Am 15. August lud die Pfarre zu einem feierlichen Gottesdienst mit Festakt zur Einweihung des Engelbertmuseums. Der Termin wurde so gewählt, dass er mit dem Jubiläum 11 Jahre Ewige Anbetung zusammenfällt, da es einen Zusammenhang zwischen der Anbetung und der Engelbertverehrung gibt. Der Heilige Engelbert war und ist gewiss ein wirkmächtiger Fürsprecher für die Anbetung und umgekehrt haben die Anbeter durch ihr beharrliches Gebet wesentlich dazu beigetragen, dass es zur Heiligsprechung im Jahr 2024 kam. Darüber hinaus wurde ein Engelbertjahr ausgerufen, das bis zum 200. Geburtstag des Heiligen Engelbert am 21.9. 2027 dauern wird.

Im Beisein von Gemeindevertretern, Vereinsabordnungen, den Anbetern und den Bäuerinnen, sowie zahlreichen Wegbegleitern und Helfern, die zur Umsetzung der Idee eines Engelbertmuseums beigetragen haben und vielen Gläubigen, die sich zur Feier des Hochfestes der Leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel eingefunden hatten, zelebrierte Dekan Steinwender die vom Kirchenchor musikalisch gestaltete Festmesse.

In seiner Predigt interpretierte Dekan Steinwender die Szene aus der Offenbarung des Johannes, wo die Frau mit dem Kind vor dem Drachen in die Wüste flieht als Bild für die Gottesmutter Maria, aber auch für die Kirche und das Volk Gottes und stellte die Frage, was unter diesem Zufluchtsort in der Wüste zu verstehen sei.

Diese Zufluchtsorte für das Volk Gottes sind die Heiligen Stätten, die Wallfahrtsorte, Kirchen und Kapellen, aber auch zB der Herrgottswinkel in der eigenen Wohnung. Auch das Engelbertmuseum mit der Anbetungskapelle sei so ein Ort, so der Dekan. Sie sei ein Ort der Kontemplation im aktivsten Tal der Welt und ein Ort zum Auftanken, eine echte Quelle, aus der viel Gutes, zB eine Vertiefung der Gottesdienste hervorgeht. Viele Anbeter machen weitere Erfahrungen des Trostes, der Inspiration und der Stärkung und viele gute Früchte sind im Verborgenen gewachsen.

Am Schluss des Gottesdienstes wurden die von den Bäuerinnen der Sprengelgemeinden vorbereiteten Kräuterbuschen gesegnet, ein Segensgebet für das Engelbermuseum gesprochen und das Engelbertjahr mit folgendem Gebet eröffnet:

Segne dieses Engelbertjahr und lass es zu einer heiligen Zeit werden. Schenke uns auf die Fürsprache des heiligen Engelbert die Gnade, in diesem Jahr unter dem Schutz und den Beistand der Gottesmutter Maria besonders dem Vorbild des heiligen Engelbert zu folgen, schenke uns die Gnade, Menschen für dich und den Weg des Strebens nach Heiligkeit zu gewinnen. Schenke uns die Gnade, die ewige Anbetung fortzusetzen, den Himmel offen zu halten und viel Segen für viele Menschen zu erbitten.

Dekan Steinwender ermutigte die Anwesenden dieses Jahr besonders zu nützen, um einen konkreten Akzent in der Engelbertverehrung zu setzen, zB mit dem täglichen Engelbertgebet zu beginnen, regelmäßig die Engebertnovene zu beten oder die Engelbertfußwallfahrt mitzugehen und die Wallfahrermesse zum Heiligen Engelbert in Ramsau mitzufeiern und wirklich daran zu glauben, dass es einen Aufbruch für den einzelnen aber auch die Pfarrgemeinde geben kann.

Außerdem nutzte Dekan Steinwender die Gelegenheit, einen Dank auszusprechen an viele Menschen, die besonders zur Umsetzung der Ewigen Anbetung und des Museumsprojektes beigetragen haben. Diese Liste, die selbstverständlich nicht alle namentlich erwähnen kann, soll auch an dieser Stelle wiedergegeben werden.

Dank für die ewige Anbetung:

Danke an Herlinde Krucker, Martina Kohlhuber für die Idee!

Vergelts Gott dem Pfarrgemeinderat mit damaliger Obfrau Herlinde und dann Andrea

Ein besonderer Dank gebührt dem Team der Tagesverantwortlichen, zwei für jeden Wochentag und der Sekretärin Gerda für sehr viele organisatorische Leistungen.

Besonders dankte Dekan Steinwender auch dem Seniorenwohnheim, das die Ewige Anbetung für die ersten Jahre beherbergte und nicht zuletzt natürlich allen Anbetern von jung bis alt (zwischen 18 und 98 Jahre) und von nah und fern (die verstorbene Mesnerin Ludmilla fuhr jahrelang jede Woche 80 km und blieb dann für drei Nachtstunden)

Dank für Engelbertmuseum

Das Haus wurde im Jänner 2010 mit Baumeister Martin Luxner in Rachau erworben und schließlich im Jahr 2019 abgebaut, nach Zell transferiert (es kam genau am 10. Juli 2019 in Zell an) und schließlich wurden in einer einmaligen Meisterleistung über 400 Teile vor Ort wieder zusammengesetzt.

Dies geschah unter der Regie von Markus Emberger mit den Zimmerern Franz, Raphael und Andreas von der Firma Binder.

Ein besonderer Dank gilt auch Simon Ender für die großartige Bauleitung und allen, die bei der Einrichtung der Räume mitgewirkt haben:

  • Der Anbetungsraum wurde von den Anbeterinnen gestaltet
  • Der Raum “Engelbertbiographie” im EG von Frau Barbara Thaler aus Innsbruck mit Hilfe von Eva Christl aus Aldrans
  • Der Raum “Zillertaler Kirchengeschichte” von Hannes Niederlechner Altstadtgalerie Hall mit Martin Köck aus Wattens ,
  • Im letzten Raum und bei der Gestaltung des Vorraums hat Frau Elfi Haid Regie geführt

Dank an weitere einzelne Personen bzw. Firmen:

Baumeister Egger Hansjörg, Fa. Elektro Hainz, Fa. Kurt Fankhauser, Fa. Gredler Wilfried (Sammler), Rauthäusl Hansl, Garten Kerschdorfer, Fa. Astner Holzschindeln, Fa. Gerhard Schiestl Gerüstbau, Spengler Opbacher, Fa. Josef Ringler; Maler Toni;

Abschließend sprach Dekan Steinwender über die Finazierung des Großprojekts, das rund 300.000 Euro gekostet hat, die wie folgt zusammengekommen sind:

  • Pfarre: 120.000 €
  • Finanzkammer der Erzdiözese Salzburg knapp 96.000€, ein besonderer Dank an Dir. Onama
  • Talvertragsmittel: 25.000€, ein herzliches Vergelts Gott an die Bürgermeister, besonders BGM Robert Pramstraller für viele wichtige Hilfen bei der Umsetzung
  •  Landesgedächtnisstiftung: 20.000€, herzlichen Dank an Herwig v. Staa
  • Spenden: 42.000€. Ein großes Vergelts Gott an alle Spender!

Ein Vergelts Gott sagte Dekan Steinwender auch an die bisherigen Obfrauen der Engelbertgemeinschaft Andrea Egger, Herlinde Krucker und Bettina Rahm, die treuen “Nothelfer” der Pfarre Paul Herunter und Alois Hauser, sowie der franziskansichen Ordensfamilie, allen voran Engelbertbiograf Pater Gottfried Egger und dem Kommissar des Heiligen Landes für Deutschland Bruder Petrus.

Außerdem bedankte er sich beim Kirchenchor und den Bäuerinnen, die nicht nur die Kräuterbuschen, sondern auch eine üppige Agape für einen gemütlichen Festausklang im Widumsgarten vorbereitet hatten und erinnerte daran, dass der eigentlich Dank natürlich unserem Herrn und auch der Mutter Gottes und dem Heiligen Engelbert gilt!