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Berichte 2017

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Agape der Bäuerinnen nach Rosenkranzprozession

Die Bäuerinnen aus den Gemeinden der Pfarre Zell luden nach der Rosenkranzprozession am 8. Oktober zu einer üppigen Agape ein, bei der die Gottesdienstbesucher mit den verschiedensten selbstgemachten Köstlichkeiten verwöhnt wurden. Wegen des nass-kalten Wetter fand die Agape nach der Festmesse mit anschließender Angelobung der Jungschützen und Marketenderinnen und der Abgabe der Ehrensalve durch die Schützenkompanie vor der Volksschule in den Räumlichkeiten des Widums statt. Dicht beieinander standen Schützen, Musikanten, Chormitglieder, Gemeinderäte und Pfarrgemeinderäte und viele Gottesdienstbesucher, darunter auch zahlreiche Familien mit Kindern und genossen die vorzügliche Stärkung und die angeregten Gespräche.

Ein ganz herzliches Vergelts Gott den Bäuerinnen für die Vorbereitung der pikanten und süßen Köstlichkeiten und allen, die diese Mühe mit einer Spende zugunsten der Pfarrkirchenrenovierung honoriert haben. Insgesamt konnten 1822 Euro von den Ortsbäuerinnen an Dekan Steinwender übergeben werden.
Zahlreiche Fotos findet ihr in unserem Album.

Pietà in Ramsau restauriert

Die oberhalb des Kirchenportals befindliche Pietà wurde kürzlich restauriert und ist seit dem Erntedankfest wieder an ihrem angestammten Platz. Die Kosten für die Renovierung übernahm großzügigerweise die Schützenkompanie Ramsau welche sich in besonderer Weise mit diesem Kunstwerk verbunden fühlt, ziert dieses Motiv doch auch die Schützenfahne.

Erntedankfeier in Ramsau

Am 24. September wurde in Ramsau das Erntedankfest gefeiert. Neben der Dankbarkeit schwingt in diesem Fest auch das Wissen darum mit, dass Gott in seiner Schöpfung weiter wirkt und Er es ist, der die Ernte wachsen und gedeihen lässt und die Arbeit des Menschen segnet.
Ein besonderer Dank gilt
- der Jungbauernschaft/Landjugend für die Erntekrone
- der Singgemeinschaft, der Musikkapelle und der Schützenkompanie für die würdige Umrahmung und das feierliche Geleit
- den Schulkindern und ihren Lehrpersonen, sowie den fleißigen Ministranten
- den Bäuerinnen für die köstliche Agape
- sowie Helene Kreidl für den wunderbaren Kirchenschmuck der die Fülle der Erntegaben vor Augen führt

Herzliches Vergelts Gott!

Familienwanderung

Die alljährliche Familienwanderung, die heuer aufgrund der nassen Witterung gleich mit der Andacht in der Gerlosberger Kirche begonnen hat, um Gottes Schutz und Segen für das neue Schul- und Kindergartenjahr zu erbeten, ist bereits zu einem alljährlichen Fixpunkt in der Familienpastoral unserer Pfarre geworden. Auch in diesem Jahr sind wieder zahlreiche Familien der Einladung gefolgt. Nach der Andacht luden Bürgermeister, Gemeinderäte und Pfarrgemeinderat zu einem gemütlichen Beisammensein bei Kaffee und Kuchen und schneidiger Musik von Max Huber und seiner Familie in den Turnsaal der Volksschule ein.


Ein besonderer Dank gilt


*Bürgermeister Josef Kerschdorfer für die Getränke und die Zurverfügungstellung der Räumlichkeiten
* GR Hansjörg Schweiberer für Organisation sowie Auf- und Abbau der Tische und Bänke
*PGR Andreas Rahm für den Transport und Aufbau der Tische und Bänke
*Zillertal Bier für die Tische und Bänke
*dem Altersheim Zell für den Verleih von Geschirr und Besteck und Elisabeth Kröll für die Organisation desselben
*den Kuchenbäckerinnen Alexandra, Christine, Elisabeth, Gabi, Helga, Magdalena und Monika
*den Musikanten
*PGR Christine Widner für die gesamte Organisation und ihren Helferinnen Kathrin, Magdalena und Herlinde
*allen großzügigen Spendern – die Summe von Euro 484,18 kommt der Kirchenrenovierung zugute – ein herzliches Vergelt’s Gott dafür!



Außensanierung der Pfarrkirche

Liebe Gläubige!

Derzeit wird die Kirchenmauer „abgestrahlt“, damit die neue Farbe weiß ordnungsgemäß aufgetragen werden kann. Diese Maßnahmen sind nicht einfach durchzuführen, aber sie sind notwendig, damit die Kirche dann im neuen Glanz erstrahlen und vor allem, damit dies dann wirklich von längerer Dauer sein kann. Andernfalls wäre in sehr kurzer Zeit wieder mit einer Verschlechterung zu rechnen durch Hervortreten darunterliegender Stellen bzw. dem Abfallen von Teilen.

Die Handwerker bemühen sich, gemäß Anweisungen von Baumeister Martin Luxner, diese Maßnahmen möglichst schonend zu machen. Es kann allerdings nicht verhindert werden, dass Gräber verstaubt werden.

Die Gräber unmittelbar bei der Mauer wurden von der Firma abgedeckt, weiter umliegende Gräber werden nach Fertigstellung von einer Firma von Verstaubungen gereinigt. Ich danke den Grabbesitzern für die Geduld und das Verständnis.

Alle Maßnahmen dienen dazu, dass wir am Ende mit großer Freude die neu renovierte Kirche bestaunen und in ihr feiern können. Dafür, und weil es zur höheren Ehre Gottes geschieht, lohnen sich alle Mühen.

Euer Dekan

Ignaz Steinwender

Weitere Bilder in der Rubrik Fotos.

Einladung zur Familienwanderung

Vortragstipp!!!

Altpfarrer Öttl feiert 85. Geburtstag

Am 12. August feierte Altpfarrer Öttl seinen 85. Geburtstag, welcher am darauffolgenden Sonntag nach der Heiligen Messe im Altenheim mit einer kleinen Agape gefeiert wurde. Der Gottesdienst fand im Festsaal statt, wo sich neben den Hausbewohnern und Verantwortlichen des Altenpflegeheimes auch Dekan Steinwender mitsamt Pfarrgemeinderat und zahlreiche Gratulanten eingefunden hatten. Besonders seit seiner offiziellen Pensionierung hat Altpfarrer Öttl sein besonderes Charisma für die Seelsorge an den älteren und oftmals auch von Krankheit gezeichneten Menschen im Altenwohnheim vertieft. Für diesen unsagbar wertvollen seelsorglichen Dienst sei Altpfarrer Öttl an dieser Stelle aufrichtig Vergelts Gott gesagt.
Möge Gott den eifrigen Seelsorger noch lange in geistiger Frische und guter Gesundheit erhalten und seine Mühen reichlich lohnen!

Einige Fotos findet ihr hier.

Weihbischof Hofer im Zillertal

Anlässlich des Festes der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel am 15. August und des Bataillionsfestes am 20. August besuchte Weihbischof Hansjörg Hofer seine Heimatgemeinde Stumm im Zillertal zum ersten Mal seit seiner Bischofsweihe. Am 13. Oktober, dem letzten Erscheinungstag von Fatima kommt Weihbischof Hofer zum Abschluss des Fatimajahres nach Zell um die neue Fatimakapelle, welche Gläubigen und Pilgern aus nah und fern in Zukunft ein Ort des besonderen Fürbittegebetes in allen Anliegen sein soll, zu weihen. Dieses Ereignis dürfen wir bereits jetzt in großer Freude erwarten.

Engelbertprozession in Ramsau

Einen kurzen Bericht über die diesjährige Prozession in Ramsau, sowie zahlreiche Fotos findet ihr unter www.engelbert-kolland.at.

Herzlichen Dank an Fotograf "Geachberg Franz".

Engelbertsonntag 2017
Engelbertsonntag 2017

Jungscharausflug

Zum Abschluss des Jungscharjahres unternahmen die Jungscharkinder in Begleitung ihrer Betreuerinnen Stefanie Heim und Angelika Pfister, sowie Dekan Steinwender einen Ausflug auf die Rottenburg, wo einst die Heilige Notburga gewirkt hat. Wandern, Jausnen, Spielen und einfach gemeinsam einen schönen Tag verbringen, das stand auf dem Programm. Die Jungschar ist ein Angebot für Kinder, bei dem auf kindgerechte und gemeinschaftsfördernde Weise verschiedene Glaubensthemen besprochen und das Kirchenjahr gemeinsam erlebt wird, zB durch die gemeinsame Gestaltung von Gottesdiensten zu verschiedenen Anlässen.

Den Jungscharbetreuerinnen ein ganz herzliches Vergelts Gott und allen Kindern gesegnete Ferien und auf ein Wiedersehen im kommenden Schuljahr.

Zahlreiche Bilder vom Ausflug am 23. Juni findet ihr in unserem Album.

Wettergottesdienste

Welchen Sinn haben Wettergottesdienste? Was bringt es, wenn der Priester den Wettersegen spendet? In einer Zeit, in der sich der Mensch gar zu oft als sein eigener Herr und Herr über die Schöpfung wähnt, ist es gerade die Natur, die durch Wetterkapriolen, Hagel, Überschwemmungen oder Muren dem Menschen seine Grenzen aufzeigt. Dabei ist in Vergessenheit geraten, dass es einen Zusammenhang zwischen der materiellen und der geistlichen Welt gibt. Denken wir an den Sündenfall und seine verheerenden Folgen für die Menschheit, so erstaunt die Erkenntnis nicht, dass auch die einzelne, die persönliche Sünde in Zusammenhang mit dem Weltgeschehen, besonders auch mit der Natur steht. Schon im Mittelalter erkannte die Heilige Hildegard: Vom Herzen des Menschen geht ein Weg zu den Bau- und Schaltstelen von Kosmos und Geschichte. Sie schreibt auch den bemerkenswerten Satz: Wenn der Mensch sein Herz zu Gott öffnet und es dadurch licht macht, dann wird alles grünen, was dürre ist. Korn und Wein wachsen durch diese geheime Kraft.

So können wir auch die Aussage des Heiligen Paulus im Brief an die Römer in gleicher Weise deuten: Denn die ganze Schöpfung wartet sehnsüchtig auf das Offenbarwerden der Söhne Gottes. Das heißt nichts anderes, als dass dort, wo der Mensch wie ein echtes Kind Gottes lebt, wo Gott offenbar wird, die gesamte Schöpfung Heil erlangen wird.

Es ist also weder verkehrt noch veraltet, sich im Hinblick auf die für den Menschen unbeherrschbaren Naturgewalten, ganz Gott anzuvertrauen, seinen Segen und Schutz zu erbitten, da es einen echte Wechselbeziehung zwischen der sichtbaren und unsichtbaren Welt, zwischen der Natur und dem Geist gibt. Jede Sünde verändert die Welt, jede gute Tag ebenso. Besonders segensreich können die Wettergottesdienste dann sein, wenn die Gläubigen sie vorbereitet durch die Heilige Beichte und in frommem Vertrauen auf das Heilshandeln Gottes ehrfürchtig mitfeiern.

Die Termine sind:

Freitag 16. Juni Pfarrkirche Wetteramt und Viehsegenmesse für Zell und Zellbergeben

Samstag 17. Juni 08.00 Uhr Maria Rast Wetteramt für Gerlosberg

Sonntag 18. Juni 08.30 Uhr Wetteramt für Rohrberg

sowie die Engerlingmesse für Ramsau am 24. Juni um 8.00 Uhr in Maria Rast

Gottesdienst für das Leben

Jungschar und Zellberger Kinderchor 11.6.17
Jungschar und Zellberger Kinderchor 11.6.17

Im Rahmen der in der Erzdiözese Salzburg und den meisten österreichischen Diözesen unter dem Motto "Das Leben feiern" zelebrierten Woche für das Leben fand am 11. Juni ein Gottesdienst für das Leben statt. Die musikalische Gestaltung durch die Jungschar Zell und den Zellberger Kinderchor mit ihren fröhlichen und begeisternden Liedern, die Möglichkeit Überraschungspakete zugunsten der Aktion Leben nach der Heiligen Messe zu erwerben und das anschließende gemütliche Beisammensein im Widumsgarten vor dem Jungscharraum machten den Tag zu einem wirklichen Fest. Während sich die einen bei Kaffee und Kuchen stärkten, gab es für die Kinder Malvorlagen, Luftballons und Fähnchen mit dem Logo der Woche für das Leben und dem Schriftwort "Wähle also das Leben, damit du lange lebst, du und deine Nachkommen."

Alljährlich soll diese Woche für das Leben unser Bewusstsein schärfen, dass jedes Leben - egal ob gesund oder krank, jedes Kind - egal ob geboren oder ungeboren, jeder Mensch - egal ob jung und leistungsfähig oder alt und gebrechlich, kostbar und von Gott gewollt und geliebt ist. Unsere Verantwortung als Christen ist es, uns für den Schutz des Lebens, welches besonders im Mutterleib und am Ende des Lebens bedroht ist, einzusetzen. Dies kann jeder an seinem Platz durch echte Freude über jede Schwangerschaft in der eigenen Familie und im Umfeld, durch die ideelle und materielle Unterstützung von Familien in Not, durch die Wertschätzung gegenüber alten Menschen und durch Kritik an den sich in Europa immer ausbreitenden Methoden der Euthanasie und Abtreibung.

Rückblick Maiandachten

In unserer Pfarre wird die Gottesmutter von vielen Gläubigen innig geliebt und verehrt. Davon zeugen die zahlreichen und sehr gut besuchten Maiandachten bei den verschiedenen Kapellen und Bildstöcken in den Gemeinden und Ortsteilen unserer Pfarre. Besonders in Ramsau, wo im Mai täglich eine Maiandacht gebetet wird, lassen es sich die Kinder nicht nehmen, ihr Herz Maria zu schenken. Jedes Kind, das zur Maiandacht kommt, kann seinen Namen auf ein Herz schreiben und zum Bild der Muttergottes heften - als Zeichen der Liebe.
In Haslach ist es schon eine lieb gewordene Tradition, dass die dort lebenden Kinder von Familie Hotter zu einem Kinderchor formiert werden und alljährlich die Maiandacht musikalische umrahmen.

Allen, die in irgend einer Weise bei der Vorbereitung, Durchführung und Gestaltung einer Maiandacht mitgewirkt haben, sei an dieser Stelle ganz herzlich gedankt.

Hansjörg Hofer neuer Weihbischof für Salzburg

Der aus Stumm im Zillertal stammende bisherige Generalvikar (seit 2006) und Domdechant (seit 2015) Dr. Hansjörg Hofer wurde am 30. Mai von Papst Franziskus zum Weihbischof für die Erzdiözese Salzburg ernannt. Hofer wurde am 14. April 1952 in Stumm geboren und trat nach dem Besuch des erzbischöflichen Gymnasiums 1971 ins Priesterseminar ein. Er studierte in Salzburg und Innsbruck Theologie und wurde im Juni 1976 zum Priester geweiht. Anschließend war er als Domzeremoniär und Sekretär von Erzbischof Berg tätig. Nach erfolgreichem Doktoratsstudium wurde Hofer 1979 Kooperator in Hallein und 1984 Pfarrer von Mittersill. 1992 folgte die Ernennung zum Ordinariatskanzler und Personalreferenten, 2006 schließlich die Bestellung zum Generalvikar.

Wir wünschen dem durch seine regelmäßigen Aufenthalte im Zillertal ja bestens bekannten neuen Weihbischof Gottes reichen Segen für die neue, verantwortungsvolle Aufgabe und versichern ihm unser Gebet, auf dass er kraft der ihm verliehenen Amtsgnade ein wahrer Hirte für die Menschen in der Erzdiözese Salzburg sein möge.k

Unsere Erstkommunikanten

Fotografen:

Zell: Foto Neno
Ramsau: Andreas Monsberger

weitere Fotos der Erstkommunion findet ihr in unserem Album.

Trauer um Maria Schiestl

Die aus Ramsau stammende Ärztin Dr. Maria Schiestl ist am 21. Mai an einer Gehirnblutung in Nairobi verstorben. Viele Jahre lang hatte sie sich um den Aufbau einer verbesserten Krankenversorgung im Land der Massai eingesetzt und durch die von ihr aufgebaute und geleitete Klinik mit großem Einsatz und Enthusiasmus dazu beigetragen. Durch ihre lebendigen Berichte in der Zillertaler Heimatstimme, durch die sie einerseits stets den Kontakt mit der Heimat hielt, andererseits den Menschen hier bei uns Einblick in den Lebensalltag einer Ärztin in einer so weit entfernten und kulturell und landschaftlich so unterschiedlichen Gegend gab. Die Aktion Sterntaler gab vielen Zillertalern die Möglichkeit, Maria Schiestl in ihrem so wertvollen Tun zu unterstützen. Sie wurde im Laufe ihrer Tätigkeit mit zahlreichen Ehrungen ausgezeichnet, zuletzt mit dem Oskar-Romero-Preis der Katholischen Männerbewegung und dem Verdienstkreuz des Landes Tirol. Möge Gott ihr alles Gute lohnen und der Same, den sie in ihrer zweiten Heimat Afrika gesät hat, viele gute Früchte bringen.

Zur Erklärung der Diözese Innsbruck anlässlich des Ablebens von Dr. Maria Schiestl.
Zur Parte.

Bischöfe am 13. Juni in Mariazell

Allen Unterstützern der Initiative für eine Weihe Österreichs dürfen wir folgende Informationen zur Kenntnis bringen:

Am 13. Juni werden alle österreichischen Bischöfe gemeinsam in Mariazell das Land und die Bewohner der Muttergottes anvertrauen. Dies geschieht im Rahmen eines Festgottesdienstes, der um 11.15 Uhr beginnt. Dabei soll das Gebet verwendet werden, welches Papst Benedikt XVI. bei seinem Österreichbesuch 2007 gebetet hat:

Heilige Maria, makellose Mutter unseres Herrn Jesus Christus, in dir hat Gott uns das Urbild der Kirche und des rechten Menschseins geschenkt. Dir vertraue ich das Land Österreich und seine Bewohner an: Hilf uns allen, deinem Beispiel zu folgen und unser Leben ganz auf Gott auszurichten! Laß uns, indem wir auf Christus schauen, ihm immer ähnlicher, wirklich Kinder Gottes werden! Dann können auch wir, erfüllt mit allem Segen seines Geistes, immer besser seinem Willen entsprechen und so zu Werkzeugen des Friedens werden für Österreich, für Europa und für die Welt. Amen.


Priester aus Aleppo bei Engelbertwallfahrt

P.Firas aus Aleppo
P.Firas aus Aleppo

Die Engelbertwallfahrt am 18. Mai zelebrierte der Franziskaner P. Firas aus Aleppo, welcher unsere Pfarre bereits vor knapp zwei Jahren aus Anlass der Engelbertprozession besucht hatte. Das Bild des jungen Franziskaners, der in vollkommener Sammlung die letzten Minuten vor Beginn der Heiligen Messe neben dem Bildnis und den Reliquien seines Ordensbruders Engelbert verweilte und ihm gewiss seine Gemeinde im bürgerkriegsverwüsteten Aleppo anvertraute, war sehr bewegend. Die Wallfahrermesse zelebrierte er in lateinischer Sprache, was den mitfeiernden Engelbertverehrern einen tiefen Eindruck von Weltkirche vermittelte. Im Rahmen der Predigt wandte er sich mit einigen Worten, die Dekan Steinwender aus dem Englischen übersetzte, an die Gläubigen. Er berichtete die erschütternden Fakten des fünf Jahre andauernden Krieges: ca. 500 000 Tote und rund 6 Millionen Menschen auf der Flucht. Seit dem 22. Dezember gebe es zwar keine Bombardements mehr in Aleppo, das Umland sei jedoch weiterhin stark umkämpft. Pater Firas betonte die Freude und Dankbarkeit, wieder in unserer Pfarre sein zu dürfen, wo sein Ordensbruder Engelbert herkommt und bedankte sich mehrfach für das Gebet. Es sei ein großer Trost für die syrischen Christen, zu wissen, dass sie von ihren Glaubensbrüdern nicht vergessen sind. Ziel der Franziskaner in Aleppo ist es, bei den Menschen auszuharren, so wie auch der seligen Engelbert während der damalige Christenverfolgung bei seiner Gemeinde beblieben ist. Es geht darum, den Menschen vor Ort, vor allem den christlichen Minderheiten zu helfen, damit sie bleiben können. Derzeit befindet sich ein Projekt in Planung, das Kindern, vor allem solchen, die durch den Krieg traumatisiert wurden, die Möglichkeit bietet, zu lernen, zu spielen und die notwendige Hilfe und Betreuung zu erfahren. Im vom IS dominierten östlichen Stadtteil hatten die Kinder in den vergangenen Jahren keinen Schulunterricht mehr. Die Franziskaner helfen und betreuen Kinder aller Religionen.

Besonders bedankte sich P. Firas auch für die materielle Hilfe aus unserer Pfarre. Bei der Kollekte wurden 1430 Euro gesammelt, die durch P. Firas direkt dorthin kommen, wo sie am meisten benötigt werden.

Im persönlichen Gespräch merkte der Franziskaner an, dass der Syrienkonflikt im Grunde genommen ein Machtkampf zwischen Amerika und Russland sei, der sich auf syrischem Boden abspiele. Präsident Assad habe immer den Schutz der Minderheiten garantiert.

Weihe des Dekanats an das Unbefleckte Herz Mariens

Am 13. Mai, dem 100. Jahrestag der ersten Erscheinung der Muttergottes in Fatima, feierten Dekan Steinwender, Pfarrer Proßegger aus Stumm und Pfarrer Gradwohl aus Mayrhofen gemeinsam einen Festgottesdienst in Maria Rast, zu dem unzählige Marienverehrer aus nah und fern gekommen waren. In der Festpredigt stellte Dekan Steinwender einen Zusammenhang her zwischen dem Fatima-Datum 13. Mai und wichtigen Ereignissen im Leben einiger besonders marianischer Päpste und betonte bezugnehmen auf Papst Benedikt XVI., dass die Botschaft von Fatima nicht vorbei sei, sondern auch dieser 13. Mai 2017 ein historisches Ereignis, an dem Berufungen geweckt oder andere wichtige geistliche oder gesellschaftliche Dinge ihren Anfang nehmen können. An der Hand der Muttergottes können wir die derzeitige Situation und ihre Kriesen nüchtern einschätzen, sie annehmen und an der Stelle, wo wir hingestellt sind, unser möglichstes tun. Christus hat den Tod besiegt, wir müssen nur auf seiner Seite sein, so Steinwender und uns bewusst machen, dass die nur die Wahrheit Bestand hat, auch wenn die Lüge momentan sehr mächtig erscheint. Die Predigt schloss mit der Zusage der Muttergottes in Fatima: Am Ende wir mein Unbeflecktes Herz triumphieren. Am Ende der Festmesse, vertrauten sich die versammelten Gläubigen durch ein gemeinsames Weihegebet dem Schutz und der Fürsprache Mariens an, bevor die anwesenden Priester das Dekanat und die Pfarren dem Unbefleckten Herzen Mariens weihten.

Ein besonderer Dank dem Kirchenchor Stumm für die würdevolle musikalische Umrahmung, sowie den Hainzenberger Bäurinnen, welche den Gottesdienstbesuchern eine Agape im Mesnerhaus kredenzten.

Zahlreiche Bilder findet ihr in unserem Album.

Für die Pfarrgemeinderäte des Dekanates und alle Interessierten fand im Anschluss daran ein Vortrag des Katholischen Bildungswerks in Kooperation mit der Pfarre Zell statt, zu dem der Katholikenanwalt der Erzdiözese Salzburg und früherer Sekretär des Erzbischofs, Dr. Otmar Stefan, begrüßt werden konnte.

Folgendes Weihegebet, das sich auch für den privaten Gebrauch eignet, wurde verwendet:
Weihegebet

nach Johannes Paul II. für alle mitzubeten, Schluss durch Priester

Alle: Selig bist Du, Maria, die Du geglaubt hast! So lobpreisen wir Dich zusammen mit Elisabeth. Selig bist Du, Mutter unseres Herrn Jesus Christus und Mutter der Kirche.
Am 100. Jahrestag Deiner ersten Erscheinung in Fatima wenden wir uns an Dich. Deinem reinen Herzen vertrauen wir alles an, was uns in dieser Stunde zutiefst bewegt: all unsere berechtigten Wünsche und Hoffnungen, zugleich aber auch unsere Sorgen und Leiden. Führe uns mit unseren Freuden und Lasten zu Deinem Sohn.
Heilige Mutter, Dir überantworten wir unser Tal, unser Dekanat und unsere Pfarre mit all seinen Bewohnern. Unser kostbares Erbe, das Christentum, möge das Leben der einzelnen und der Familien, das Leben der Gesellschaft prägen und heilen. Es helfe allen, den tiefsten Sinn ihres irdischen Lebensweges zu finden. Es wecke Mut und Hoffnung für alles, was kommen mag.
Deinem mütterlichen Herzen, Maria, vertrauen wir vor allem diejenigen an, die von Leid und Schmerz bedrückt sind. Ebenso empfehlen wir Dir die Menschen in der vollen Kraft ihres Lebens, Männer und Frauen, die für ihre Familie, für ihren Berufsbereich, für die Gemeinschaftsaufgaben im Lande verantwortlich sind. Lass sie in der Frohen Botschaft Licht und Kraft für ihre Pläne und Entscheidungen finden.
Deinen mütterlichen Schutz, Maria, erbitten wir auch für die junge Generation: Kinder, Burschen und Mädchen, junge Männer und Frauen. Geleite sie behutsam Schritt für Schritt auf dem Weg christlicher Verantwortung für sich selbst und die Gemeinschaft.
Lass in ihren Herzen das Licht jener Ideale nicht verlöschen, die dem Leben des Menschen seinen wahren Wert geben.
Mutter der Kirche, zeige dem Volk Gottes in unserem Land wieder den Weg, Berufungen zum Priestertum und Ordensleben in größerer Zahl zu entdecken und zu fördern. Möge sich zugleich das vielfältige Laienapostolat noch vertiefen und ausbreiten, die missionarische Verantwortung aller noch zunehmen.
Christus, Guter Hirt der Deinen, nimm im Herzen Deiner Mutter unser ganzes Vertrauen, unseren guten Willen, unsere hochherzige Weihe entgegen. Amen.

Priester: Heilige Maria Mutter Gottes, als Priester weihen wir Dir, Deinem unbefleckten Herzen, unser Tal, unser Dekanat und unsere Pfarren, im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.



Alle: Amen.

Außenmaiandacht

In unserer Pfarre haben die Außenmaiandachten bei Kapellen und Bildstöcken eine lange Tradition und werden nach wie vor sehr zahlreich besucht, so wie kürzlich die Maiandacht bei der Gauderkapelle.
Alle Maiandachtstermine könnt ihr hier [290 KB] nachlesen.

Gauderfestmesse

Es ist schon seit einigen Jahren ein Fixpunkt am Gaudersonntag, dass beim Unterbergerfeld eine Feldmesse für die Ehrengäste und Umzugsteilnehmer stattfindet, so dass diese auch der Sonntagspflicht nachkommen können. Aufgrund des regnerischen Wetters fand der Festgottesdienst in diesem Jahr unter Mitwirkung der Original Tiroler Kaiserjägermusik unter Kapellmeister Hannes Apfolterer und des Kirchenchores Zell am Ziller unter Chorleiter Pfister Richard in der Pfarrkirche Zell statt. Trotzdem sei an dieser Stelle allen für die Vorbereitungen zur Feldmesse gedankt, besonders Markus Anfang für die Errichtung des Altares.

Gauderfestmesse Foto: Zillertal Bier
Gauderfestmesse Foto: Zillertal Bier

Bericht Firmung

Bei frischem, aber strahlend sonnigen Frühlingswetter konnten die Firmlinge mit ihren Paten und Familien, der Pfarrgemeinderat, sowie Bürgermeister Pramstrahler und die Bundesmusikkapelle Gerlos gemeinsam mit den beiden Seelsorgern Dekan Steinwender und Kooperator Schnaiter Erzbischof Wolfgang Haas aus Liechtenstein als Firmspender begrüßen. Nach den Grußworten des Bürgermeisters und der PGR-Obfrau, wandte sich der Ehrengast an die versammelte Feiergemeinde und berichtete über seinen persönlichen Bezug zum Heiligen Land Tirol, aus dem seine Großmutter stammte. Nach dem feierlichen Einzug folgte schließlich die Heilige Messe mit Firmspendung.

Die Predigt des Erzbischofs nahm ihren Ausgangspunkt im Wort des Apostels Johannes, der im Evangelium vom reichen Fischfang nach der Auferstehung, Jesus erkennt und dies mit den Worten ausdrückt: Es ist der Herr! Als Hirte stellte er allen Anwesenden die Frage, ob Er auch für uns der Herr ist und welche Bedeutung und Auswirkung dies auf unser Leben haben müsste.

In seiner väterlichen Art sprach der Firmspender in der Predigt besonders vom geistigen, seelischen Auge, vom Auge des Herzens und darüber, wie wenig ein rein materieller Blick das Leben zu erfassen vermag. Bezugnehmend auf die großen Fragen der Jugendlichen nach dem Sinn ihres Lebens oder noch konkreter nach dem zukünftigen Beruf oder Stand, ermutigte er einerseits die Paten, den ihnen anvertrauten jungen Menschen besonders zur Seite zu stehen und sie so zu beraten, dass es ihrem inneren Wesen und nicht rein finanziellen oder prestigemäßigen Überlegungen entspricht und andererseits die Jugendlichen, sich in diese Fragen ganz Jesus anzuvertrauen. Jeder solle sich fragen, was Er von ihm will, wo er ihn haben will. Eine Anekdote vom Besuch eines Erstkommunionkindes in der Hauskapelle des Erzbischofes, bei welchem das Kind fragte oder besser gesagt feststellte: Gell, du hast keine Angst?! und weiter: "Weil Er immer bei dir ist!", nahm der Erzbischof zum Anlass, auch die Firmlinge und ihre Angehörigen daran zu erinnern, dass Jesus immer bei ihnen ist. Wer sich dessen wirklich bewusst sei, meide auch alles das, was zB mit Hilfe des Internets durch unsere Augen in die Seele eindringen und unsere Tugend und Keuschheit und Reinheit angreifen kann.
Das bekannte Zitat aus Saint-Exuperys "Der kleine Prinz" "Man sieht nur mit dem Herzen gut" untermauerte er mit einer Begebenheit aus seiner Studentenzeit, wo er bei einem blinden Mann zu Gast war und als dieser ihn in seinen Weinkeller führte, wo er sich im Dunkeln nicht zurechtfinden konnte, während der blinde Hausbesitzer bemerkte, dass er ja sehend sei und deshalb im Dunkeln nichts sehen könne, während er als Blinder sich problemlos zurechtfinde. Auch im alltäglichen Leben finden wir uns nur wirklich zurecht, wenn wir mit dem Auge des Herzens schauen, eine Fähigkeit, die Erzbischof Haas den Firmlingen besonders wünschte.

Zur Firmung erhielten alle Firmlinge den youcat als Gabe von der Pfarre. Nach Abschluss des Gottesdienstes folgten Klassenfotos mit Erzbischof Haas, den Seelsorgern und betreuenden Religionslehrern. Nach dem Auszug nutzten viele Familien noch die Gelegenheit eines Fotos mit dem Firmspender.

Abschließend gilt allen, die zur Vorbereitung, sie es im Religionsunterricht oder im Rahmen des Firmlingswochenendes beigetragen haben, sowie dem Chor Sine Nomine für die musikalische Umrahmung der Firmung ein besonders herzlicher Dank.

Mögen die Gaben des Heiligen Geistes sich im Leben der Firmkandidaten voll entfalten und die Firmung der Beginn einer vertieften Beziehung zu Jesus sein!

Zahlreiche Fotos findet ihr in unserem Album!

Firmung mit Erzbischof Haas

Programmablauf:

09.30 Eintreffen und Sammeln von Firmlingen und Paten vor dem Widum
09.45 Begrüßung des Firmspenders Erzbischof Haas und anschließend feierlicher Einzug in die Pfarrkirche mit der Bundesmusikkapelle Gerlos
10.00 Feierlicher Gottesdienst mit Spendung des Sakraments der Firmung

ca. 11.30 Auszug aus der Kirche, Ständchen der Musikkapelle vor der Volksschule und Möglichkeit für Fotos mit dem Firmspender

Erstkommunion in Ramsau am Weißen Sonntag

Der Sonntag nach Ostern, welcher nach alter Überlieferung Weißer Sonntag heißt, ist traditionell der Tag der Erstkommunion in vielen Gemeinden, so auch in Ramsau. 14 Kinder durften an diesem Tag zum ersten Mal die Heilige Kommunion empfangen und so ganz mit Jesus, der in der konsekrierten Hostie wirklich gegenwärtig ist, eins werden. Möge dieser Tag für alle Kinder der Beginn einer vertieften Freundschaft mit Jesus sein, der die Kinder besonders liebt.

Schaut euch ein paar Bilder der strahlenden Erstkommunikanten in unserem Fotoalbum an. Danke an den Fotografen Andreas Monsberger "monEpic".

Glaubensprozession nach Maria Rast

Glaubensprozession 2017
Glaubensprozession 2017

Am Sontag der göttlichen Barmherzigkeit wurde in der Pfarre Zell traditionellerweise wieder die Glaubensprozession gehalten. Gerade in unserer Zeit ist das öffentliche Bekenntnis des Glaubens notwendiger denn je. Viele Gläubige gingen von der Pfarrkirche Zell rosenkranzbetend die Gerlosstraße und dann die Bundesstraße entlang zur Wallfahrskirche Maria Rast. Dort wurde in der voll besetzten Kirche eine Barmherzigkeitsandacht gehalten, während der auch einige Teilnehmer ganz konkret die Barmherzigkeit Gottes beanspruchten, indem sie das Sakrament der Versöhnung empfingen, und für viele persönliche und allgemeine Anliegen, besonders um den Frieden in der Welt gebetet. Die Andacht schloss mit dem Eucharistischen Segen.

Festgehalten in zahlreichen Bildern im Fotoalbum.

Kirchenputz in Ramsau

Wie jedes Jahr wurde auch heuer wieder am Dienstag nach Ostern die Ramsauer Kirche von Mesnerin Helene Kreidl und ihren Helferinnen für die bevorstehende Erstkommunion auf Hochglanz gebracht. Ein herzliches Vergelts Gott allen Helferinnen und dem Gemeindemitarbeiter Manni für seine Unterstützung, sowie den Kuchenbäckerinnen und Annemarie für den köstlichen Kaffee zur Jause.


Emmausgang

Emmausgang 2017
Emmausgang 2017

Auf den Spuren der Emmausjünger machte sich eine kleine Schar wetterfester Wanderer am tief winterlichen Ostermontag um 4.30 Uhr auf den Weg von der Kirche in Ramsau nach Maria Rast, wo zahlreiche Gläubige zur Heiligen Messe um 6 Uhr hinzukamen, um gemeinsam mit dem Chor Magnificat die Auferstehung unseres Herrn und Erlösers zu feiern. Beim anschließenden köstlichen Osterfrühstück im Mesnerhaus, das dieses Mal von den Ramsauern ausgerichtet worden ist, durften sich dann alle stärken.

Ein ganz herzliches Vergelts Gott allen Helfern für die Vorbereitung des Frühstücks und alle Köstlichkeiten, die von Spendern und Gönnern bereit gestellt wurden.

Einige Fotos findet ihr in unserem Album.

Osterkerzen für Syrien

Bei den verschiedenen Gottesdiensten zu Ostern bot die Engelbert-Kolland-Gemeinschaft selbst gebastelte Osterkerzen zum Verkauf auf. Wie schon in den vergangenen Jahren wurde dieses Angebot von vielen Messbesuchern dankbar angenommen. Der Reinerlös kommt Hilfsprojekten der Franziskaner in Syrien zugute.

Ein herzliches Vergelts Gott allen Käufern!

Kirchenmusik zu Ostern

Palmsonntag in Ramsau

Am Palmsonntag gedenken wir des feierlichen Einzuges Jesu in Jerusalem vor seinem Leiden. In der Liturgie scheint bereits die Leidensgeschichte auf und stimmt uns ein auf die Karwoche. Im Alpenraum wird der Palmsonntag traditionell mit einer Palmweihe gefeiert, wo Palmbuschen und Palmstangen aus Palmkätzchen, Buchsbaum, Ölzweigen, verziert bunten Bändern gesegnet werden.

Impressionen, die Fotograf bei der Palmweihe in Ramsau mit seiner Kamera eingefangen hat, findet ihr in unserem Album.

Konstituierende Sitzung des Pfarrgemeinderates

In der ersten, konstituierenden Sitzung des Pfarrgemeinderates wurde Frau Herlinde Krucker als PGR-Obfrau wiedergewählt. Möge das Wirken und Arbeiten des PGR von echter Freude erfüllt und von einer großen Offenheit für das Wirken des Heiligen Geistes geprägt sein. Möge der PGR eine wirkliche Gemeinschaft sein, die unsere Seelsorger tatkräftig unterstützt und den von ihnen eingeschlagenen Weg mitträgt. Möge diese Aufgabe alle mit dem Mut zum Bekenntnis, der Sehnsucht nach Vertiefung im Glauben und der freudigen Hingabe an die Menschen erfüllen.

Auch der Pfarr-Kirchenrat hat sich nach der PGR-Wahl neu konstituiert. Josef Brindlinger, bereits bisher langjähriger Obmann des Kirchenrates, wird diese Funktion auch in dieser Pfarrgemeinderatsperiode weiter versehen.



Firmvorbereitung - Ein Wochenende mit Geist

Firmwochenende 2017
Firmwochenende 2017

Im Rahmen des neu ausgearbeiteten Firmvorbereitungsprogramms verbrachten unsere Firmkandidaten mit ihren Begleitpersonen und Referenten, sowie den zuständigen Seelsorgern Dekan Steinwender und Kooperator Schnaiter ein Firmwochenende in Neukirchen, bei dem mit verschiedensten Vorträgen und Workshops wichtige und für die Jugendlichen interessante Aspekte des Christseins behandelt wurden. Selbstverständlich kam auch die Gemeinschaft und Spiel und Spaß nicht zu kurz. Allen Betreuern ein ganz herzliches Vergelts Gott und allen Firmlingen Gottes reichen Segen und viel Freude für die letzte Etappe der Vorbereitung zur Firmung.

Einige Fotos des Firmvorbereitungswochenendes findet ihr in unserem Album. Wer von den Teilnehmern diese und zahlreiche weitere Fotos als Erinnerung an dieses Wochenende haben möchte, kann mit einem USB-Stick ins Pfarrbüro kommen.

Musikprogramm Ostern 2017

Wie schon in den vergangenen Jahren dürfen wir auch zu Ostern 2017 wieder in den Genuss geistlicher Chorliteratur von höchsten Niveau kommen. Ein herzliches Vergelts Gott dem Kirchenchor unter Chorleiter Richard Pfister für sein unermüdliches Streben, Gott, dem alle Anbetung im Gottesdienst gebührt und zu dessen Verherrlichung jede Musik in der Liturgie erklingt, durch wunderbare klassische Musik die Ehre zu erweisen.

Kinderkreuzweg

Kinderkreuzweg 2017
Kinderkreuzweg 2017

Jeden Freitag in der Fastenzeit beten wir gemeinsam den Kinderkreuzweg vom GH Waldheim nach Maria Rast hinauf. Bei jeder Station dürfen wir an der Hand der Muttergottes das Leiden ihres geliebten Sohnes, unseres Erlösers, Jesus Christus betrachten und über unser eigenes Leben nachdenken. Die Kinder fungieren dabei als Vorbeter. Alle kleinen und großen Kinder mit ihren Eltern, Großeltern oder Paten sind ganz herzlich dazu eingeladen, um sich durch das Beten der Kreuzwegstationen immer besser auf die Karwoche vorzubereiten.

Treffpunkt: Freitag 15 Uhr beim GH Waldheim

Andachten bei der Josefskapelle

Zu Ehren des Hl. Josefs, der als Nährvater Jesu Christi und Bräutigam der Jungfrau Maria in der Kirche besonders verehrt wird, findet von 11. bis 19. März täglich um 15 Uhr eine Andacht bei der Josefskapelle am Zellberg statt. Vom Hl. Josef ist kein Wort in der Heiligen Schrift überliefert, dafür spricht sein Lebenszeugnis von unerschüttelichem Gottvertrauen und demütigem Gehorsam. Der Tiroler Landespatron wird nicht nur als Patron der Tischler, Zimmerer und Bildhauer, sondern allgemein als Patron der Arbeiter verehrt. Besonders wird er um Fürsprache angerufen für die Ehen und Familien und für die Sterbenden. Auch nehmen seit jeher Menschen in großen Schwierigkeiten und in allen schwierigen Situationen vertrauensvoll ihre Zuflucht zum Hl. Josef.

An dieser Stelle sei ein besonderer Dank an Traudl Leo für das Vorbeten und an alle ihre Helferinnen für die Betreuung der Josefskapelle ausgesprochen.

Vortrag von DDr. Bonelli

Am 4. März gastierte der renommierte Neurowissenschaftler und Psychiater DDr. Raphael Bonelli in der bestens gefüllten Aula der NMS Zell. Bereits zum wiederholten Mal konnte der Bestsellerautor und beliebte Referent für einen Vortrag gewonnen werden. Unter dem Titel „Perfektionismus – Wenn das Soll zum Muss wird", beschrieb Bonelli auf gewohnt humorvolle und spritzige Art wie sich Perfektionismus äußert, zeigte anhand von Beispielen aus seinem Praxisalltag innere Muster des vom Perfektionismus geplagten Menschen auf und gab wertvolle Tipps zur Vorbeugung und Bekämpfung von krankhaftem Perfektionismus, den er als häufige Vorstufe eines Burnouts identifizierte und von einem gesunden Perfektionsstreben unterschied. Von der anschließenden Möglichkeit, dem Experten Fragen zu stellen, machte das begeisterte Publikum ausgiebig Gebrauch. Wieder einmal konnte das Katholische Bildungswerk Zell am Ziller seinem Ruf, Bildungsveranstaltung auf sehr hohem Niveau anzubieten, gerecht werden und viele Zuhörer von dem hervorragenden Vortrag profitieren. An dieser Stelle sei bereits auf die nächste Veranstaltung mit dem ehemaligen deutschen Verteidigungsstaatssekretär Willy Wimmer zum Thema „Die Zukunft Europas“ am 11. Mai 2017 verwiesen.

CD-Mitschnitte des Vortrags sind ab Montag im Pfarrbüro erhältlich.

Vorschau Gipfelmesse im März

Firmlingswallfahrt zum seligen Engelbert

Firmlingswallfahrt 2017
Firmlingswallfahrt 2017

Am Donnerstag, 16. Februar machten sich die Firmlinge aus Zell, Ramsau und Gerlos auf den Weg entlang des Engelbert-Lehrpfades, um im wahrsten Sinne des Wortes ein Stück des Weges in Richtung Firmung zurückzulegen. Bei der Wallfahrermesse, welche vom Chor Magnificat musikalisch begleitet wurde, wurde dem seligen Engelbert neben allen persönlichen Bitten der Wallfahrer besonders die Bitte um eine gute Firmvorbereitung und eine Vertiefung der Beziehung der Firmkandidaten zu Jesus anvertraut.

Am Ende der Hl. Messe wurde auch auf einen weiteren wichtigen Punkt der Firmvorbereitung, das Firmwochenende hingewiesen. Nähere Informationen dazu erhalten die Firmlinge in Kürze.

Anschließend wurden die Firmlinge mit Eltern und Paten zu einer Würsteljause in das Gemeindehaus in Ramsau eingeladen. Ein herzliches Vergelts Gott an Maria und ihre Helferinnen für diesen gemütlichen Ausklang.

Bilder findet ihr in unserem Album.

Kindersegnung

Am Sonntag nach dem Fest Maria Lichtmess, heuer fiel es auf dem 5. Februar, findet traditionell die Kindersegnung in unserer Pfarre statt. Alle Familien sind dabei herzlich eingeladen, bei Jesus, dem Freund der Kinder, zu verweilen und seinen Segen zu erbitten. Nach einer kurzen Andacht, wurde jedes Kind einzeln gesegnet. Auch alle werdenden Mütter konnten einen Segen für ihr ungeborenes Kind erhalten. Als kleine Gabe erhielt jede Familie ein Weihwasserfläschchen zum Mitnehmen, um daran erinnert zu werden, wie sehr wir auch im Alltag Gottes Schutz und Segen bedürfen.
Musikalisch begleitet wurde die Kindersegnung einmal mehr von unserer Jungschar. Danke dafür.

Viel Freude mit den Fotos (einfach Weiterklicken bzw. Wischen)

Sternsinger unterwegs

Im Rahmen der Dreikönigsaktion besuchten die Sternsinger aus unserer Pfarre am 2. Jänner die Häuser um die frohe Botschaft der Geburt unseres Herrn und Erlösers, Jesus Christus, zu verkündigen, Gottes Segen für das Neue Jahr zu wünschen und Spenden für die Ärmsten zu sammeln. Ein herzlicher Dank ergeht an alle, die die Sternsinger vorbereitet, eingekleidet, verpflegt und begleitet haben, besonders aber an die Mädchen und Buben, die sich als Sternsinger auf den Weg gemacht haben.

Es wurden Spenden in der Höhe von 17.529,13 € gesammelt.

Allen Spendern ein ganz herzliches Vergelts Gott.