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Aktuelle Berichte aus der Pfarre

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Erster Teil der Kirchensanierung abgeschlossen

Auf den 8. Dezember hin wurde das Gerüst, welches für die Sanierungsarbeiten in der Pfarrkirche benötigt worden war, vollständig abgebaut. Nun sind die Ergebnisse der Reinigungs-und Instandsetzungsmaßnahmen zur Gänze sichtbar. Die Vergoldungen erstrahlen wie neu, die weißen Heiligenstatuen wurden von ihrem durch die Verschmutzung verursachten Grauschleier befreit, die Farben der Fresken wirken wie aufgefrischt. Dem aufmerksamen Beobachter fällt auch manche Veränderung in der Farbgebung auf, die eine Rückführung zum ursprünglichen Erscheidungsbild darstellt. Eine moderne Beleuchtung bringt die Schönheiten unseres prachtvollen Gotteshauses noch besser zur Geltung.

Es ist damit der erste große Schritt der Pfarrkirchensanierung abgeschlossen, weitere Maßnahmen, die den Boden und die Fassade betreffen werden im Frühjahr folgen.

Allen Spendern ein ganz herzliches Vergelts Gott.

Enstehung des Engelbert-Lehrpfads

Engelbertlehrpfad Jury
Engelbertlehrpfad Jury

Gut Ding braucht Weile, heißt es, und so dauerte es über ein Jahr bis am 15. November der nach Beratung der PGR und der Engelbert-Kolland-Gemeinschaft beschlossene Engelbert-Lehrpfad installiert werden konnte. Dieses Projekt, das der Ausbreitung und Vertiefung der Engelbertverehrung dienen soll, wurde in mehreren Etappen umgesetzt. Zuerst mussten alle von rechtlicher Seite notwendigen Genehmigungen eingeholt werden, anschließend mit den betreffenden Grundbesitzern gesprochen und deren Einverständnis erbeten werden. Parallel dazu wurden die Zeichen—und Religionslehrer der Neuen Mittelschulen in Zell und Hippach mit dem Ansinnen vertraut gemacht und darum gebeten, im Rahmen eines Malwettbewerbs die Schülerinnen und Schüler im Zeichenunterricht passende Bilder zu den einzelnen Stationen anfertigen zu lassen. Der Engelbert Kolland Gemeinschaft oblag es gemeinsam mit Dekan Steinwender zwölf wichtige Stationen der Biografie des seligen Engelbert Kolland auszuwählen und ihnen ein passendes Bibelwort beizufügen. Danach folgte die konkrete Planung der praktischen Umsetzung durch Martin Luxner in Zusammenarbeit mit den Lehrern und Schülern der Polytechnischen Schule Zell. Noch vor den Sommerferien traf sich eine Jury, um aus den vielen gelungenen Zeichnungen, zwölf Bilder auszusuchen, welche dann für den Lehrpfad Verwendung finden sollten.

Engelbertlehrpfad Errichtung
Engelbertlehrpfad Errichtung
Engelbertlehrpfad Installierung
Engelbertlehrpfad Installierung

Im Herbst wurden die Sockel mit den Holzpfeilern, auf denen die Tafeln angebracht sind, von den Schülern der PTS Zell mit Fachlehrer Patrick Tritscher vorbereitet und am 15. November konnten schließlich die Bildtafeln von den jeweiligen Gewinnern des Malwettbewerbs im Beisein der Bürgermeister von Zell und Ramsau, sowie der Direktoren bzw. Lehrpersonen der teilnehmenden Schulen, der Obfrau der Engelbert-Kolland Gemeinschaft Andrea Egger und Baumeister Martin Luxner installiert werden. Anschließend waren alle Beteiligten zum Pizzaessen eingeladen.

zahlreiche weitere Bilder findet ihr in unserem Album

Die feierliche Einweihung des Engelbert-Lehrpfades, welcher von der Taufkirche in Zell entlang der Zillerpromenade zur Kirche nach Ramsau führt findet am 24. November statt. Um 17.30 startet ein Fackelzug entlang des Lehrpfades, der bei jeder Station kurz halt machen wird. Dazu ergeht an die gesamte Pfarrgemeinde und alle Engelbertverehrer, besonders aber an alle, die zur Umsetzung dieses Projekt beigetragen haben, eine ganz herzliche Einladung.

Ein besonderer Dank gebührt an dieser Stelle Martin Luxner, dem Ehepaar Ira und Georg Klotz, sowie den Religions- und Zeichenlehrerinnen der MMS Zell und der NMS Hippach, Fachlehrer Patrick Tritscher, den Schülern der PTS und der NMS Hippach und MMS Zell, sowie allen Grundbesitzern und den Unterstützern bzw. Sponsoren: Fa. Binder in Fügen (Holz), Lagerhaus Hippach (PVC Rohre), und Harald Schiestl (Drechselarbeiten)

Renovierungsarbeiten in der Pfarrkirche

Ein erster großer Teil der Renovierungsarbeiten steht vor dem Abschluss. Das Gerüst wird ab dem 7. November langsam abgebaut. Dem aufmerksamen Beobachter sind schon jetzt zahlreiche Erneuerungen aufgefallen, besonder natürlich die Vergoldungen, die unsere Pfarrkirche wieder in neuer Pracht erstrahlen lassen werden. Mit großer Vorfreude dürfen die sichtbaren Verbesserungen durch die Renovierung an den Fresken erwartet werden.

Allen Spendern - es sind bereits sehr viele, darunter auch sehr großzügige Einzel- und Vereinsspenden eingegangen - ein ganz herzliches Vergelts Gott!

Wer eine Spende geben möchte, kann dies direkt im Pfarrbüro oder über folgende Bankverbindung tun:

Raiffeisenbank Zell am Ziller IBAN: AT42 3636 0000 0002 3408; BIC: RZTIAT22360.

Pfarrwallfahrt nach Reutte

Am Samstag, den 29. Oktober brach eine Gruppe von 46 Wallfahrern aus unserer Pfarre auf, um über Götzens nach Reutte zu fahren, wo derzeit eine Sonderausstellung zum 300. Geburtstag des Malers Franz Anton Zeiller, dessen Leben und Werk in den Mittelpunkt stellt. In Götzens zelebrierte Dekan Steinwender die Heilige Messe in der Pfarrkirche, dem ehemaligen Wirkungsort des seligen Pfarrers Otto Neururer, dessen Urne kunstvoll in den Altar integriert ist. Pfarrer Neururer war während der Nazizeit ins KZ gekommen, da er einem seiner Beichtkinder von der Heirat eines ortsbekannten Nationalsozialisten abriet. Mithäftlinge berichten von Pfarrer Neururer als ganz seinem Schicksal ergeben, als seeleneifrigen Priester, der ohne je zu jammern stets Zuversicht und Freude ausstrahlte. Als ein eingeschleuster Spitzel bei ihm um die Taufe bat, nahm er sich des Mannes trotz einiger Warnungen an und wurde schließlich für seinen missionarischen Eifer auf grausame Art hingerichtet. Die Wallfahrer konnten alle ihre Gebetsbitten in die Feier des Gottesdienstes einschließen und viel entzündeten eine Kerze in einem Anliegen.

Die Weiterfahrt nach Reutte nutzten die Wallfahrer für das Rosenkranzgebet und genossen gleichzeitig die wunderbar herbstliche Landschaft. Gestärkt von einem köstlichen Mittagessen, besuchte die Gruppe schließlich das Museum und wurde von den kundigen Führern bestens über den Außerferner Ausnahmekünstler Franz Anton Zeiller informiert. Anlass für diesen Programmpunkt war die derzeitige Renovierung der Pfarrkirche Zell, welche in den Jahren 1772 bis 1779 von Zeiller ausgemalt worden war. Die interessanten Informationen über Technik und Besonderheiten des Malstils lassen die Teilnehmer die in Kürze wieder sichtbaren Fresken gewiss mit neuen Augen betrachten.

Auf der Heimfahrt standen als letzte Programmpunkte der Pfarrwallfahrt die Besichtigung der Pfarrkirche Weer, welche ebenfalls von Franz Anton Zeiller ausgemalt wurde, sowie eine gemütliche Kaffeepause auf dem Programm.

Es nahmen in diesem Jahr auch einige Kinder an der Wallfahrt teil, die wie es schon zur Tradition geworden ist, von der Pfarre dazu eingeladen wurden. Ein herzliches Vergelts Gott dafür an Dekan Steinwender und Vergelts Gott auch der Pfarrsekretärin für die perfekte Organisation der Fahrt.

Weitere Bilder stehen euch im Album zur Ansicht zur Verfügung.

Pfarrwallfahrt2016
Pfarrwallfahrt2016

Erntedank in unserer Pfarre

Traditionell wird in unserer Pfarre nach den drei goldenen Samstagen am so genannten Danksagersamstag in Zell und am darauf folgenden Sonntag in Ramsau das Erntedankfest begangen. Es ist dies eine feierliche Gelegenheit um für eine gute Ernte, die Heimkehr von den Tieren von der Alm, sowie für die Bewahrung vor Unwettern und Naturkatastrophen zu danken. In seiner Predigt am Danksagersamstag betonte Dekan Steinwender dass der Glaube an den Schöpfergott, der alles erschaffen hat und weiterhin im Sein erhält der Grund unserer Dankbarkeit ist. Eine Haltung der Dankbarkeit sei hilfreich, um im Alltag viel Schönes und Wertvolles zu erkennen und befreie uns von einer ungesunden Bindung an materielle Güter.
Zum Abschluss der Predigt wurde der folgende Dankhymnus aus dem Breviergebet verlesen:

Des Menschen Bildner, Gott und Herr,
nach deinem Plan entstand die Welt;
was auf der Erde lebt und west,
bringt sie auf de4in Geheiß hervor.

Dein Wort gab aller Kreatur,
ob klein, ob groß, Gestalt und Art;
dass sie ihm diene, hast du sie
der hand des Menschen unterstellt.

Vertreibe durch dein mächt’ges Wort,
was unser herz befleckt und trübt,
was heimlich unsern Sinn verwirrt
und dreist sich drängt in unser Tun.

Mach uns von Streit und Zweitracht Freitag
und schließ um uns des Friedens Band.
Lass uns in deiner Gnade steht,
in deiner Freude selig ruh.

Dies schenk uns, Vater voller Macht,
und du, sein Sohn und Ebenbild,
die ihr in Einheit mit dem Geist
die Schöpfung zur Vollendung führt. Amen.

In Ramsau wurde das Erntedankfest ebenfalls sehr festlich begangen und die zahlreichen Erntegaben, welche die Kirche schmückten stellvertretend für die gesamte Ernte gesegnet. Anbei einige Impressionen aus Ramsau.

Trauerraum im Wohn- und Pflegeheim

Bäurinnen luden zur Agape

Nach dem Festgottesdienst mit anschließender eucharistischer Prozession, welche am diesjährigen Rosenkranzsonntag aufgrund der Einrüstung der Kirche und des schlechten Wetters in der Aula der NMS Zell stattfand, luden die Bäurinnen der Sprengelgemeinden zu einer üppigen Agape, die alle Gottesdienstteilnehmer dankbar annahmen. Gewiss ist die erfreuliche Spendensumme von 1961,30 €, welche zur Gänze der Renovierung der Pfarrkirche zugute kommt, auch Ausdruck der Wertschätzung für die liebevolle Vorbereitung so vieler hervorragender Köstlichkeiten.
Ein herzliches Vergeltsgott allen Bäurinnen für die Vorbereitung und Bewirtung und allen Spendern für ihre Größzügigkeit.

Ein neuer Priester im Dekanat

Am 25. September wurde Mag. Jürgen Gradwohl im Rahmen der Schutzengelbprozession in Mayrhofen als neuer Pfarrer installiert. Dekan Steinwender hat als zuständiger Dekan den bisher in den Pfarren Viehhofen, Maishofen und Saalbach tätigen Priester an seinem neuen Wirkungsort begrüßt und in der Predigt einige Gedanken über die Aufgabe von Priester und Getauften, über den Priestermangel sowie über das Verhältnis von Pfarrer und Pfarrgemeinde gesprochen und gute Wünsche für den neuen Pfarrer formuliert. Die Predigt kann hier im Wortlaut nachgelesen werden.

Familienwanderung

Die Familienwanderung entlang des Gerlosberger Kreuzweges hinauf zur Gerlosberger Kirche, wo bei einer kurzen Andacht um Gottes Schutz und Segen für das neue Schul- und Kindergartenjahr gebetet wird, ist bereits zu einem alljährlichen Fixpunkt in der Familienpastoral unserer Pfarre geworden. Auch in diesem Jahr sind wieder zahlreiche Familien der Einladung gefolgt. Nach der Andacht luden Bürgermeister, Gemeinderäte und Pfarrgemeinderat zu einem gemütlichen Beisammen sein bei Kaffee und Kuchen und schneidiger Musik von Max Huber und seinen Enkeln in den Turnsaal der Volksschule ein.
Ein besonderer Dank gilt
*Bürgermeister Josef Kerschdorfer für die Getränke, den Kaffee, das Knabbergebäck und die Zurverfügungstellung der Räumlichkeiten, sowie den Auf- und Abbau der Tische und Bänke
*dem Altersheim Zell für den Verleih von Geschirr und Besteck und Elisabeth Kröll für die Organisation desselben
*allen Kucehnbäckerinnen
*den Musikanten
*Rosa Schragl und ihren Helferinnen und Helfern

Einige Fotos findet ihr in unserem Fotoalbum.

Theaterverein besichtigt Pfarrkirche

Kürzlich nahm eine Gruppe des Zeller Theatervereins die Gelegenheit wahr, die Sanierungsarbeiten in der Pfarrkirche mit Dekan Steinwender aus nächster Nähe zu besichtigen. Aufgrund des im Innenraum errichteten Gerüsts können derzeit die vielen Schätze unseres Gotteshauses von Nahem begutachtet werden. Einen ausführlicheren Bericht und zahlreiche Fotos findet ihr auf der Internetseite des Theatervereins.

Dem Theaterverein sei an dieser Stelle auch für die großzügige Spende, die kürzlich zugunsten der Kirchenrenovierung eingegangen ist, ganz herzlich gedankt.

Vergelts Gott!

Familienwanderung am 11. September



Festgottesdienst "Ein Tal trägt Tracht"

Im Rahmen des unter dem Motto "Ein Tal trägt Tracht" ausgerichten 1. gemeinsamen Zillertaler Schützen-Regimentstreffen und Bezirks-Blasmusikfestes fand am Sonntag, den 14. August im Bewusstsein der wichtigen Bedeutung der gemeinsamen christlichen Tradition ein feierlicher Festgottesdienst in Ramsau statt. Die Verantwortlichen hatten aus diesem Anlass einen kunstvollen, dem festlichen Anlass mehr als angemessenen Altar errichten, der eine würdige Zelebration ermöglichte. In seiner Predigt sprach Dekan Steinwender von der identitätsstiftenden Bedeutung der Tracht und von dem erfreulichen Trend, dass auch junge Mensche zunehmend wieder Tracht tragen und so ihre gemeinsame Tradition und Identität ausdrücken. Im geistlichen Bereich gebe es jedoch vielfach einen Identitätsverlust und eine Hinwendung zu den Wurzeln des Glaubens und seinen gelebten Traditionen sei wünschenswert. Die anwesenden Schützen bestärkte Dekan Steinwender in ihrer ureigensten Aufgabe, dem Schutz des Glaubens, der Heimat und der Menschen. Dafür brauche es die Tugenden des Mutes und der Tapferkeit. Als besonderes Beispiel dafür stellte er der Festgemeinde den gebürtigen Ramsauer Engelbert Kolland vor Augen, dessen Glaube ihn stark machte für ein Leben in Wahrheit und Dienst am Menschen und für das Martyrium. Gestärkt durch Gebet und Gottes Segen folgten weitere Festakte und ein unvergleichlicher Umzug aller Teilnehmer. (Einige Impressionen davon findet ihr hier.)
Ein herzliches Vergelts Gott allen, die bei der Vorbereitung und Durchführung des Festgottesdienstes mitgewirkt haben.

Einige Fotos könnt ihr auch in unserer Fotogalerie ansehen.

Fotos oberhalb: Geachberg Franz
Fotos unterhalb: Raimund Hollerer

Kirchensanierung Update

Die Kirchensanierung macht große Fortschritte. Im Zuge der Außenrenovierung wurde kürzlich ein großer Teil des Schindeldaches erneuert. Auch im Innenraum wird fleißig gearbeitet. Die Zeit während das Gerüst steht, bietet auch all jenen eine einmalig Gelegenheit, welche gerne einmal Details des prunkvollen Deckenfreskos oder des Altarbildes oder der Zwickelbilder betrachten möchten wie kürzlich unser geschätzter Fotograf Geachberg Franz, der einige Impressionen der Renovierungsarbeiten für unser Fotoalbum
festgehalten hat.

Ein Jahr Ewige Anbetung

Am 15. August jährt sich der Beginn der Ewigen Anbetung in der Kapelle des Wohn- und Pflegeheimes in Zell zum ersten Mal. Die Pfarre, aber auch die ganze Region darf auf ein Gnadenjahr, in dem der Himmel stets durch vor dem eucharistischen Herrn versammelte Beter offen gehalten wurde, zurückblicken. Was die wenigsten für möglich hielten, konnte durch großes Gottvertrauen und Seine Hilfe, die die Herzen vieler Menschen, egal ob der Kirche sehr nah oder fernstehend, geöffnet hat, verwirklicht werden. Freigewordene Stunden – meist durch krankheitsbedingte Ausfälle - konnten bisher Gott sei Dank meist schnell nachbesetzt werden. Trotzdem sind weiterhin alle Gläubigen aus der näheren und ferneren Umgebung herzlich eingeladen, eine fixe Anbetungsstunde zu übernehmen, damit möglichst viele Stunden mehrfach besetzt werden können. Auf diesem Wege soll auch allen Anbetern für ihre Treue und ihr stellvertretendes Gebet gedankt werden. Möge die Ewige Anbetung viele gute Früchte für jeden einzelnen Beter, für die Pfarre, die Diözese, das Zillertal und das ganze Land bringen.

Das Anbetungsjubiläum wird bei den Gottesdiensten um 8.30 und 19.00 in Zell und um 10.00 in Ramsau besonders gefeiert. Herzliche Einladung dazu!

Wir trauern um Andrea Spitaler

Am 9. Juli, dem Vorabend des Gedenktages des seligen Engelbert Kolland, hat Gott, der Herr über Leben und Tod, Pfarrgemeinderätin Andrea Spitaler nach langer, schwerer, mit großer Ergebung in den Willen Gottes ertragener Krankheit zu sich in die ewige Heimat gerufen. Andrea Spitaler hatte bei Exerzitien ein Bekehrungserlebnis, das zu einer entschiedenen Abkehr von allen esoterischen Praktiken und einer lebendigen Gottesbeziehung führte. Die Heilige Messe, der Rosenkranz und die eucharistische Anbetung gaben ihr Kraft für ihren arbeitsreichen Alltag. Jede Begegnung war für sie eine Gelegenheit, vom Evangelium zu sprechen und den Glauben und die Kirche zu verteidigen. Sie war eine echte Apostelin und konnte viele Menschen unter anderem durch ein Schriftenapostolat in der gemeinsam mit ihrem Mann erbauten Kapelle erreichen und ermutigen. Auch eine von ihr herausgegebene Gebetssammlung fand große Verbreitung und bestärkte viele Menschen zu einem Gebetsleben. Sie sprach die Wahrheit aus, ob gelegen oder ungelegen und war in ihrer unbedingten Treue zum Herrn ein großes Vorbild. Möge Gott ihr alles Gute, das sie in ihrem Leben gewirkt hat, reichlich lohnen.



Einladung zum Engelbertsonntag

Der Todes- und Gedenktag des seligen Engelbert Kolland wird wie jedes Jahr mit einem Festgottesdienst mit anschließender eucharistischer Prozession gefeiert.
Der Termin dafür ist Sonntag, der 10. Juli. Die Heilige Messe beginnt um 9.00 Uhr beim Musikpavillon, anschließend führt die Prozession über drei Stationen durch den Ort zurück zur Kirche. Alle Gläubigen und Engelbertvereher aus nah und fern sind herzlichst zur Mitfeier eingeladen.

Ramsauer Ministrantenausflug

Die Ramsauer Ministranten unternahmen am 4. Juli einen gemeinsamen Ausflug. Chauffiert von Markus vom Taxiunternehmen Eberharter fuhren die Jungs mit ihrer Betreuerin Helene nach Gerlos, wo sie drei spannende Stunden im Hochseilgarten verbrachten und ihren Mut ausloten konnten. Danke allen, die diesen Ausflug ermöglicht haben.

Zahlreiche Bilder findet ihr in unserem Album.

Goldenes Priesterjubiläum

Grafikquelle: http://www.niederndorf.eu/system/web/fotogalerie.aspx?bezirkonr=0&detailonr=221582175&menuonr=218822783

Altpfarrer Peter Rabl, der seit seiner Pensionierung in der Pfarre Zell wohnhaft ist, konnte am Fest Maria Heimsuchung sein Goldenes Priesterjubiläum feiern. Peter Rabl wurde am 13. 12. 1940 in Hopfgarten geboren und wurde am 2. Juli 1966 zum in Salzburg zum Priester geweiht. Stationen seines Wirkens sind das Borromäum in Salzburg, wo er als Präfekt tätig war, bevor er als Kooperator nach Kitzbühel kam, anschließend war er Pfarrprovisor und Pfarrer in Erl, ab 1979 Pfarrer in Werfen. Während dieser Zeit war er auch Dechantsstellvertreter im Dekanat Altenmarkt. Von 1996 bis zu seiner Pensionierung 2013 war er Pfarrer von Niederndorf und Erl. Sein besonderes Priesterjubiläum wird er in seiner früheren Wirkpfarre feiern.

Ein seltener Gast im Widum

Dekan Steinwender staunte nicht schlecht, als sich kürzlich ein besonderer Gast im Widum bemerkbar machte. Eine junge Eule, genauer gesagt ein Waldkauz, hatte sich in das Pfarrhaus verirrt. Es war gewiss die Vorsehung, dass gerade in diesem Moment Prof. Ambros Aichhorn im Widum anrief, da er am darauffolgenden Tag zu einer Trauung ins Zillertal kommen sollte. Dank der sachkundigen Hilfe des Priesters und Biologen Prof. Aichhorn, welcher ein Experte der Ornitologie, also der Vogelkunde ist, konnte das scheue Tier gefüttert und bestens versorgt werden. Prof. Aichhorn hat sich angeboten, das Jungtier aufzuziehen, um es dann in die Freiheit entlassen zu können.

Einige Bilder in unserer Fotogalerie.

Abschluss des Jungscharjahres

In den letzten Wochen des Jungscharjahres waren die Mädchen noch sehr fleißig. Nach der Erstkommunion wurden neue Mädchen in die Gruppe aufgenommen, die am Muttertag ihren ersten "Einsatz" hatten. Neben der musikalischen Seite wird auch immer wieder gern und fleißig gemalt, so zum Beispiel ein buntes Jungscharplakat zum Abschluss. Als kleine Belohnung und als gemeinsamer Abschlussausflug stand in diesem Jahr eine Fahrt mit dem Zug nach Mayrhofen an, wo die Kinder nach der Besichtigung der Pfarrkirche ein Eis genossen und dann gemeinsam einen Film im Kino anschauten.

Ein herzliches Vergelts Gott Jungscharleiterin Annelies Brugger und ihrer Helferin Angelika Pfister für die tolle Begleitung der Kinder durch das Jungscharjahr.

Weitere Bilder in unserem Fotoalbum.

Tag des Lebens

Anfang Juni begehen die Diözeses Österreichs die Woche für das Leben, die in unserer Pfarre mit einem Familiengottesdienst mit Segnung werdender Mütter begangen wurde. Die Jungschar gestaltete die Hl. Messe musikalisch, der Pfarrgemeinderat lud nach der Eucharistiefeier zu Kaffee und Kuchen im Widumsgarten bzw. im Jungscharraum ein. Auf Initiative von Elisabeth Leitner konnten Überraschungspakete der Aktion Leben gegen eine Mindestspende von 5 € erworben werden. Der Erlös kommt Schwangeren und Frauen in Not im Zillertal zugute.

Impressionen von diesem kleinen Fest für das Leben findet ihr in unserem Album.

Maiandacht in Haslach

Die im Ortsteil Haslach wohnhaften Kinder werden alljährlich von der Familie Hotter zu einem Kinderchor formiert, der die Außen-Maiandacht bei der Hottererkapelle musikalisch umrahmt. Trotz Regens waren zahlreiche Marienverehrer zur Maiandacht gekommen und freuten sich über den Gesang zu Ehren der Gottesmutter. Der Familie Hotter ein herzliches Vergelts Gott für ihr Engagement.

Motorradweihe in Thurnbach

Es ist bereits eine liebgewonnene Tradition für viele Motorradfahrer, die Saison mit einer Motorradweihe in Thurbach zu beginnen. Pfarrer Hans-Peter Schiestl vollzog die Weihe und segnete Fahrer und Gefährte. Wir wünschen allen Bikern Gottes Segen auf ihren Ausfahrten.

Floriani in Ramsau

Am 24. April feierte die Freiwillige Feuerwehr Ramsau ihren Schutzpatron, den Heiligen Florian, bei der sonntäglichen Messfeier. In seiner Predigt betonte Dekan Steinwender ausgehend von der Lesung aus der Apostelgeschichte die Bedeutung der Treue, und bezog dies einerseits auf die Paten und Eltern, andererseits eben auch auf die Feuerwehrkameraden.

Kirchensanierung begonnen

Kürzlich wurde mit einer umfassenden Innensanierung unserer wurderschönen spätbarocken Pfarrkirche begonnen. Nachdem der Innenraum eingerüstet wurde, stehen zahlreiche Sanierungsmaßnahmen bevor. Gemeindesekretär Alfons Turozzi hat die Einrüstung fotografiert, die Bilder können hier angesehen werden. Details über das weitere Vorgehen und das Ausmaß der rund zwei dauernden Renovierungsmaßnahmen erfahrt ihr im kommenden Glaubensboten.

9 neue Ministranten in Ramsau

Jedes Jahr nach der Erstkommunion werden neue Ministranten aufgenommen. Es ist eine große Freude, dass sich heuer neun neue Ministranten in Ramsau gemeldet haben. Bei einer einstündigen Ministrantenprobe wurde ihnen von Dekan Steinwender alles Wichtige erklärt, sodass sie am vergangenen Sonntag erstmals ihren Dienst versehen durften. Bei dieser Gelegenheit stellte Kooperator Schnaiter die neuen Ministranten namentlich vor und gab zu bedenken, dass sie ganz nahe bei Jesus sein dürften und ihr Dienst eine wirklich ehrenvolle Aufgabe sei.

Weitere Bilder hier.

Bischofsvisitation in der Pfarre

Am vergangenen Wochenende besuchte Weihbischof Andreas Laun die Pfarren Zell und Gerlos zur alle sechs Jahre stattfindenden bischöflichen Visitation. Das Programm sah in beiden Pfarren neben der Spendung des Sakraments des Hl. Firmung, eine Kindersegnung, eine Begegnung mit den Pfarrfemeinderäten, sowie einen landesüblichen Empfang mit anschließendem Visitationsgottesdienst vor. Darüber hinaus besuchte der Weihbischof auch das Wohn- und Pflegeheim und traf mit den Anbetern zusammen.
In seiner Auslegung des Evangeliums vom Sturm auf dem See und dem Gang Jesu auf dem Wasser, sprach Weihbischof Laun von den verschiedenen Stürmen im Leben eines jeden Menschen und wie Jesus auch uns in unserer Not und unseren Ängsten entgegenkommt und zu uns spricht: Fürchtet euch nicht! Ich bin es! Die Firmlinge ermutigte der Firmspender dazu, die "App" des Heiligen Geistes in ihrem Leben zu nützen.

Weitere Impressionen der Visitation findet ihr in unserem Album.

Glaubensprozession am Barmherzigkeitssonntag

Am Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit wurde in Zell am Ziller wieder wie üblich die Glaubensprozession zur göttlichen Barmherzigkeit abgehalten. Im Rahmen des Jahres der Barmherzigkeit waren diesmal Gläubige aus dem ganzen Dekanat eingeladen. Die Prozession, angeführt von Dekan Ignaz Steinwender und Pfarrer Hans Peter Proßegger aus Stumm, führte rosenkranzbetend von der Pfarrkirche entlang der Gerlosstraße und dann entlang der Gerlospass-Bundesstraße hinauf nach Maria Rast. Dort durchschritten gut 200 Personen die Heilige Pforte und feierten die Andacht zur göttlichen Barmherzigkeit mit. Pfarrer Alois Moser aus Mayrhofen nahm im Lichte des Tagesevangeliums und des Friedensgrußes des Herrn auf das Heilige Jahr Bezug und sprach in bewegenden Worten über die Barmherzigkeit Gottes, bevor in einer Litanei und im stillen Gebet vor dem Allerheiligsten die Barmherzigkeit Gottes besonders verehrt wurde. Auch das Angebot zum Empfang des Bußsakraments wurde von zahlreichen Gläubigen dankbar angenommen. Bei der anschließenden Agape war eine tiefe Festfreude spürbar.

zu den Fotos

Unser besonderer Dank gilt :

den Ortsbäurinnen Susanne, Maria, Sabine, Loise, Andrea, Zora sowie den PGR Martina und Magdalena für die köstlichen Brötchen

Bürgermeister Georg Wartelsteiner für den Wein

der Feuerwehr Zell für die Tische und Bänke

dem Altersheim für die Tischwäsche

Gstrein Friedi für den Schnaps

allen großzügigen Spendern

Neuigkeiten aus Syrien

Nachdem eine Spende von mehreren Tausend Euro nach Syrien überwiesen werden konnte, darf an dieser Stelle ein ganz herzlicher Dank der Franziskaner in Syrien an die großzügigen Spender weitergeleitet werden. Es gibt auch Nachrichten von P. Firas, welcher im vergangenen Jahr die Engelbert-Wallfahrt mitgefeiert hat. Er schreibt:
Zu allererst, Frohe Ostern! Möge der Herr, dessen Sieg über den Tod wir feiern unseren Herzen und unseren Ländern Frieden, Sicherheit und Freude schenken. Zweitens danke ich dafür, dass Sie mich kontaktiert haben. Was für eine große Überraschung, Nachricht aus Österreich, der Heimat unseres seligen Engelbert Kolland, unseres Märtyrers aus Damaskus, zu erhalten. Es war ein großes Erlebnis für mich, sein Heimatland zu besuchen und seinen Todestag an dem Ort, wo er geboren und getauft wurde, zu feiern. Darum möchte ich hiermit der Pfarre Zell von ganzem Herzen danken, dass sie sich an mich erinnert und für ihre Großzügigkeit. Gott segne Sie alle.
Ihrer in Christus
Pater Firas

Weitere Nachrichten aus Syrien können auf der Engelberthomepage nachgelesen werden

Herzliche Einladung zum Gebet für P. Firas und alle Priester, Ordensleute und verfolgte Christen in Syrien und der ganzen Region, zB das Friedensgebet für Syrien:

Friedensgebet für Syrien

Seliger Engelbert Kolland

Du hast fünf Jahre in der Stadt Damaskus als Seelsorger gewirkt und
mit den Menschen verschiedener Konfessionen und Religionen, die dich
als „Vater Engel“ verehrten, zusammengelebt.
Du hast den Menschen mit großer Liebe gedient und dein Leben für den
Glauben eingesetzt und hingegeben.
Wir bitten für das Land Syrien, das zu deiner zweiten Heimat geworden
ist, und für alle Menschen, die dort leben:

Erwirke beim Herrn, dass aller Hass zwischen verfeindeten Gruppen
getilgt und in Liebe verwandelt werde, gib, dass sich alle Mächte, die
Gewalt und Feindschaft in Syrien schüren, zurückziehen, ermutige in
dem Land viele Menschen, nach deinem Vorbild mit ganzer Hingabe ein
friedliches Miteinander zu suchen, erbitte den Menschen Stärkung,
damit sie im Geist der Versöhnung, des Dialoges und des friedlichen
Miteinanders zusammenleben können, und der Herr dem Land und den darin
lebenden Menschen den ersehnten Frieden schenke.

Amen.

Firmlinge besuchen Salzburg

Am Mittwoch, den 23. März fuhr ein voll besetzter Bus mit Firmlingen und deren Eltern und/oder Paten aus unserer Pfarre nach Salzburg. Am Vormittag stand neben dem Besuch der Ausstellung Bibelwelten mit Führung ein Besuch bei den Franziskanern, wo auch der seligen Engelbert Kolland ins Kloster eingetreten war, auf dem Programm. Nach dem Mittagessen hatten die Firmlinge die Gelegenheit ihren Firmspender Weihbischof Andreas Laun, welche im Rahmen der Visitation das Sakrament der Firmung spenden wird, persönlich kennenzulernen und mit ihm ins Gespräch zu kommen. Anschließend feierten alle Teilnehmer die von Erzbischof Franz Lackner zelebrierte Chrisammesse im Salzburger Dom mit. Mit dem bei diesem Gottesdienst geweihten Chrisamöl werden die Firmlinge bei der Firmung gesalbt.

Schaut in unserem Album rein, um mehr Bilder zu sehen.

Emmausgang

Trotz des unsicheren Wetters machten sich zahlreiche "Emmausjünger" um 4.30 in der Früh auf den Weg von Ramsau nach Maria Rast. Mit Gespräch und Gebet und zwei Stationen mit zum Nachdenken anregenden Texten verging die Zeit sehr schnell und kurz vor 6 Uhr erreichten die Wanderer die Wallfahrtskirche, wo Kooperator Ferdinand Schnaiter die vom Chor Magnificat musikalische gestaltete Heilige Messe zelebrierte. Anschließend lud der Pfarrgemeinderat zu einem Frühstück ins Mesnerhaus, dieses Mal organisiert von Martina Kohlhuber mit ihren Helferinnen Magdalena, Herlinde und Anna, sowie dem Mesnerehepaar Peter und Maria Luise Huber. Auf diesem Wege sei den Zellberger Bäurinnen für die zur Verfügung gestellten Speisen recht herzlich gedankt: Bettina Dornauer (Kuchen, Schnaps, Butter), Maria Dornauer (Brot) Steffi Eberharter (Kuchen), Barbara Fankhauser (Brot), Martina Garber (Brot)
Ein herzliches Vergelts Gott auch an Susanne Kröll vom Hainzenberg für die Ostereier. Ein weiterer Dank gebührt der Firma Blumen Kerschdorfer für die großzügige Bereitstellung des Blumenschmuckes für die Wallfahrtskirche. Besonders bedanken möchten wir uns auch beim Wohn-und Pflegeheim Zell für das Leihgeschirr und bei Elisabeth Kröll für ihre Mithilfe.

Für die großzügigen Spenden beim Frühstück in Höhe von 280 € möchten wir ebenfalls ein herzliches Vergelts Gott sagen. Die Spenden werden für Hilfsprojekte in Syrien verwendet.

Einige Bilder findet ihr in Kürze in unserem Album.

Dekanatsgottesdienst zu Ehren des Hl. Josef

Aus Anlass des Hochfestes des Hl. Josef, des Landespatrons von Tirol, fand am 19. März ein Dekanatsgottesdienst in Maria Rast statt. Zahlreiche Fußwallfahrer trafen sich bereits um 7.30 Uhr beim Waldheim und gingen dann den Kreuzweg entlang zur Wallfahrtskirche am Hainzenberg, wo um 8.00 Uhr der Festgottesdienst von den Priestern des Dekanats gefeiert wurde. Festprediger war Pfarrprovisor Erwin Mayer aus Reith im Alpachtal. Auch zahlreiche Bürgermeister und Gemeinderäte waren der Einladung gefolgt, ein Zeichen, dass viele sich doch des notwendigen Schutzes des Landespatrons auch für ihre verantwortungsvolle Tätigkeit bewusst sind. Einen ausführlicheren Bericht könnt ihr im Glaubensboten nachlesen.

Impressionen findet ihr im Fotoalbum.

Andachten bei der Josefskapelle

Rund um den Feiertag des Hl. Josef, den 19. März, wird alljährlich bei der am unteren Zellberg gelegenen Josefskapelle eine Novene zu diesem großen Helferheiligen gebetet. Täglich trafen sich die Beter um 15.00 Uhr bei der Kapelle zum gemeinsamen Gebet. Einige Bilder findet ihr in unserem Album.

Skitag der Ramsauer Ministranten

Der Ramsauer Ministranten-Skitag ist beinahe schonzur Tradition geworden. Auch heuer hatten wir wieder Glück mit dem Wetter und konnten so mit den Ramsauer Ministranten zwei wunderbare Tage am Isskogel verbringen. Nach einer stärkenden Jause auf der Lischachhütte verbrachten die Buben einen heiteren Freitagabend und starteten am Samstag zeitig auf die Piste. Unser Dank gilt den Eltern die uns ihre Kinder anvertraut haben, besonders Klaus der sich diese zwei Tage Zeit genommen hat, um mit uns Ski zu fahren. Ebenfalls danken wir den Verantwortlichen der Isskogbahn für die Freikarten.
Helene und Susanne

Einladung zur Gipfelmesse am Mannskopf

Neuigkeiten von der Jungschar

Die letzten Wochen boten für die Jungscharkinder und ihre Betreuerinnen Annelies Brugger und Angelika Pfister die Möglichkeit, neben der Behandlung verschiedener Themen, dem Proben von Liedern, zB für die Kindersegnung oder dem Malen und Basteln, sich einmal nach Herzenslust im Schnee auszutoben. Weitere Impressionen findet ihr in unserem Album.

Firmlingswallfahrt

Im Rahmen der monatlichen Wallfahrt zu Ehren des seligen Engelbert Kolland wallfahrteten rund 70 Firmlinge mit ihren Familien und Paten von Zell am Ziller nach Ramsau und feierten dort die Wallfahrermesse. Es war dies sozusagen der geistliche Auftakt der Firmvorbereitung, deren Ziel eine Vertiefung der Freundschaft mit Jesus sein soll. Die Verehrung der Gottesmutter und der Heiligen, besonders jener, zu denen wir in unserer Pfarre eine besondere Beziehung haben, können wichtige Hilfen dafür sein.

Einladung an alle Kinder

Liebe Kinder!

In der Fastenzeit wollen wir uns besonders auf das Osterfest vorbereiten, indem wir auf etwas verzichten, uns bemühen Gutes zu tun und in der Freundschaft mit Jesus zu wachsen, zum Beispiel durch das regelmäßige Gebet oder die Mitfeier der Heiligen Messe. Dazu möchten wir dir die Schülermesse am Mittwoch um 7 Uhr und die Sonntagsmesse empfehlen. Jesus freut sich, wenn du kommst. Um die guten Vorsätze auch in die Tat umzusetzen, kann euch ein Fastenkalender helfen. Wer in der Schule oder bei der Messe noch keinen bekommen hat, kann ihn hier [339 KB] herunterladen.

In unserer Pfarre gibt es ein ganz einmaliges Angebot für Kinder in der Fastenzeit, den gemeinsamen Kinderkreuzweg jeden Freitag. Um 15.00 Uhr treffen wir uns beim Gasthof Waldheim und gehen dann den Kreuzweg nach Maria Rast. Ganz besonders die Erstkommunikanten und Firmlinge, aber auch Familien mit kleineren und größeren Kindern sind ganz herzlich eingeladen.

Kindersegnung

Am Sonntag vor dem Fest Maria Lichtmess lud die Pfarre alle Kinder mit ihren Eltern und Großeltern, besonders aber die Täuflinge des vergangenen Jahres zu einer Kindersegnung in die Pfarrkirche ein. Es ist eine große Freude, dass viele Familien der Einladung gefolgt sind und doch eine große Sehnsucht danach besteht für die Kinder den Segen Gottes zu erbitten. Alle Familien, auch mit kleinen Kindern sind bei jedem Gottesdienst von Herzen willkommen. Bei jeder Heiligen Messe werden Kinder, die noch nicht die Erstkommunion empfangen haben, vom Priester gesegnet. Herzliche Einladung dazu.

Einige Bilder von der Kindersegnung findet ihr in unserem Album.



Sternsingeraktion 2016

Am 4. Jänner machten sich die Sternsinger mit ihren Begleitpersonen wieder auf den Weg, um die frohe Botschaft von der Geburt des Erlösers Jesus Christus in die Häuser zu bringen und Spenden für Hilfsprojekte in Entwicklungsländern zu sammeln. Insgesamt konnte der stolze Betrag von 16. 070,04€ ersungen werden.

An dieser Stelle sei allen Kindern für ihren Einsatz ganz herzlich gedankt. Ein besonderes Vergelts Gott auch an die Betreuerinnen der Sternsingeraktion in Zell und Ramsau, an alle Begleitpersonen und an alle Spender.

Update aus Syrien

Zu Beginn des neuen Jahres berichten wir insbesondere mit Erleichterung von der Nachricht, die gestern auf der Seite der Kustodie des Heiligen Landes veröffentlicht wurde: Frater Dhiya Azziz, der am 23. Dezember entführt worden war, wurde wieder freigelassen.

Die humanitäre Notlage des Landes dauert jedoch an. Die Situation verschlechtert sich immer mehr, und der Bedarf an Hilfeleistungen steigt weiter an. Die Franziskaner der Kustodie des Heiligen Landes erhalten jedoch ihre Präsenz in Syrien aufrecht, auch dank der kontinuierlichen Hilfe durch den Verein pro Terra Sancta.

Nachfolgend die neuesten Nachrichten:

Es mangelt an Wasser und Strom, und die Angriffe dauerten auch an den Weihnachtstagen an, wie uns die Patres aus Aleppo geschrieben haben:„Am Weihnachtstag wurden wir mit acht Gasbomben bombardiert, aber Gott sei Dank sind die Feierlichkeiten gut zu Ende gegangen.” Hinzu kommt die zunehmende Notlage im Gesundheitswesen: aufgrund der mangelnden Hygiene und der Mangelernährung haben Epidemien stark zugenommen, ebenso wie die Fälle von Hepathitis, Gastroenteritis, Tuberkulose sowie psychische und neurologische Störungen (letztere stellen auch in den Flüchtlingslagern der umgebenden Länder ein schwerwiegendes Problem dar).

Insgesamt leben derzeit 27 Franziskaner in der Region des Hl. Paulus, die Syrien, Jordanien und den Libanon umfasst. Vierzehn hiervon halten sich in den Zonen des seit fünf Jahren andauernden Konflikts auf. Der Gemeinschaft von Aleppo hat sich seit kurzem Pater Firas angeschlossen, „der trotz des großen Leids und der enormen täglichen Todesgefahr nicht aufgibt und nicht die Hoffnung verliert.“

Zu den bedeutsamsten Ereignissen des vergangenen Jahres gehört zweifellos die Öffnung einer Heiligen Pforte der Barmherzigkeit in der Pfarrei St. Franziskus in Aleppo. Hierzu schreiben uns die dortigen Patres: „Gerade in diesen komplizierten und schmerzhaften dramatischen Umständen erfahren wir die Präsenz des Vaters, der ‘reich an Barmherzigkeit’ ist und sich treu im menschlichen Antlitz Seines Sohnes Jesus manifestiert. […]. So ist er für uns Fleisch geworden. Wir sind immer mehr davon überzeugt, dass diese Gabe innerhalb dieser enormen Mühe angenommen werden muss und nur so fruchtbar werden kann in der von Hoffnung erfüllten Erwartung einer neuen Zeit der Gnade.“

Dies also bleibt vom soeben zu Ende gegangenen Jahr in Syrien. 2016 wird daher für uns ein Jahr der erneuten Unterstützung für die dortigen Franziskaner sein. Die Spendenaktionen haben es uns ermöglicht, die Hilfe für die dortigen Konvente und die vier Aufnahmezentren im Land aufrechtzuerhalten. In diesem Jahr werden weitere Mittel eingesetzt werden, um den Wiederaufbau des Krankenhauses von Aleppo zu unterstützen.

Die Unterstützung für die Franziskaner ist, wie sie uns selbst sagen, von grundlegender Bedeutung:

„Als Maria vor der Geburt müde war, war Joseph stets an ihrer Seite. In den Phasen der Müdigkeit nach der Geburt war zusammen mit Joseph auch das Jesuskind an der Seite Mariens, um sie zu trösten, zu unterstützen und die Mühen etwas leichter zu machen. In den Momenten unserer Schwierigkeiten seid ihr uns alle nahe, und wir fühlen uns euch verbunden als Glieder des einen mystischen Körpers des Herrn: ihr seid unser Trost, unsere Unterstützung und unsere Stärke.“

Spenden Sie jetzt für Syrien, Ihre Hilfe wird umgehend an die dortigen Franziskaner weitergeleitet.

Allen unseren Freunden und Wohltätern wünschen wir ein gesegnetes neues Jahr!

Zum Jahreswechsel

In IHM sei's begonnen
der Monde und Sonnen
an blauben Gezelten
des Himmels bewegt.
DU Vater, DU rate!
Lenke DU und wende!
Herr, DIR in die Hände
sei Anfang und Ende,
sei alles gelegt.

Eduard Mörike