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Aktuelle Neuigkeiten und Berichte aus der Pfarre

Jahresrückblick

Nun schauen wir auf 2012 zurück
voll Dankbarkeit für jede Freude, jedes Glück
Es waren aber auch schwere Stunden dabei
für die Menschen hier in unserer Pfarrei.

Durch die Taufe wurden 57 Kinder in Christus neu geboren
35 geliebte Menschen haben wir verloren.
Manche davon besonders tragisch und früh.
Wir gedenken aller und beten für sie.
Trost spendet nur ER, der Hilfe gewährt,
und uns und unsere Gebete hört.
Gott erfüllte auch so manche Bitte
und zeigte so sein Wirken in unserer Mitte.

Im Frühjahr haben wir einen neuen Pfarrgemeinderat erhalten,
dabei ermutigten wir die neuen Mitglieder und dankten den alten.

Auch eine Reise stand wieder auf dem Programm
2012 war Italien dran.
Von den Eindrücken einer solchen Reise wurde lange gezehrt,
bei manchem hat sich vielleicht der Glaube vermehrt.

Unserem Seligen wurde 2012 eine Kirche geweiht:
Eine Soldatenkirche in Graz – was für eine große Freud.
Unser lieber seliger Engelbert
wird auch von den 61 Firmlingen verehrt.
So wallfahrteten sie nach Ramsau zu ihm
und brachten ihm ihre Anliegen hin.
Wisst ihr, dass auch so mancher Tourengeher zu den Engelbertverehrern gehört,
mit einer Gipfelmesse im Schnee wurde er auch 2012 wieder geehrt.

Auch die Firmung wurde festlich begangen,
70 Kinder haben die Erstkommunion empfangen.
Wir hoffen, dass das, was durch das Sakrament gesät
im Leben der jungen Menschen auch aufgeht.
14 Paare traten vor den Traualtar
und sagten vor Gott und vor Zeugen zueinander JA.

Auch bei der Woche für das Leben haben wir wieder mitgemacht,
und aller ungeborenen Kindern besonders gedacht.
Als besonderer Gast aus Pakistan
kam Bischof Andrew zu Fronleichnam in unserer Pfarre an.
Es war eine spannende Begegnung für viele Leute,
von seiner Ermutigung und Stärkung zehren wir noch heute.
Viele haben durch eine Spende Gutes getan,
im Wissen, die Hilfe kommt am richtigen Ort an.

Im August wurde Altpfarrer Öttl 80 Jahr.
Viele Gläubige beglückwünschten den Jubilar.
Der Ramsauer Mesner Michl trat in den Ruhestand,
Helene Kreidl wurde zu seiner Nachfolgerin ernannt.
Auch unsere Sekretärin Thresal ist in Pension gegangen
Gerda Kröll hat als neue Sekretärin angefangen.

In Maria Rast, das als Kleinod unsere Pfarre ziert,
wurde in diesem Jahr das Dach renoviert.
Neu vergoldet wurden Kugeln, Kreuz und Hahn,
so dass alles wieder festlich erstrahlen kann.

Viel Gutes ist auch im Verborgenen geschehn,
oft kann man Nächstenliebe als Frucht der Gottesliebe sehn.

Wir schaun nach vorn in Zuversicht,
und bitten, liebster Vater, dich:
Gewähre uns auf allen Wegen
Stets deinen väterlichen Segen!

Pfarrkirche Zell in Online-Museum

Unsere Pfarrkirche ist nicht nur ein Gotteshaus, in dem noch viel gebetet wird, sondern auch ein Kunstschatz, dessen sich jene, die ihn stets vor Augen haben oft nur wenig bewusst sind. Seit kurzem gibt es eine kurze Beschreibung unserer wunderschönen barocken Kirche in einem Online-Museum für Barock-Kunst. Unser Gotteshaus findet sich dabei in bester Gesellschaft, so sind auch bekannte Tiroler Kirchen und Bauwerke wie die Stiftskirche und Basilika Wilten, die Dreifaltigkeitskirche der Jesuiten aber auch die Hofburg und die Annasäule in Innsbruck. Darüber hinaus gibt es Präsentationen von Kunstwerken aus neun europäischen Ländern. Das Onlinemuseum findet ihr hier. Die Präsentation über die Pfarrkirche Zell kann hier eingesehen werden.

Die Verantwortlichen haben um eine bessere (hellere) Außenaufnahme der Pfarrkirche gebeten. Sollte jemand ein solches Foto in hoher Auflösung haben und der Pfarre zur weiteren Verwendung zur Verfügung stellen wollen, möge er es bitte an folgende Adresse mailen: pfarre.zellamziller@pfarre.kirchen.net

Martinifeiern in den Kindergärten

Alljährlich wird besonders in den Kindergärten des heiligen Martins gedacht. Als Vorbild der Nächstenliebe, als treuer Nachfolger Christi, als Mensch, der an dem Ort, wo er im Leben hingestellt war, stets versucht hat sein Bestes zu geben, ist er ein Wegweiser nicht nur für die Kleinen, sondern für alle Gläubigen. Bei den Martinsfeiern im Kindergarten kam zum Ausdruck wie leicht die Kinder für die Freundschaft mit Jesus zu gewinnen sind und welche Freude es ihnen macht, Glaubensfeste gemeinsam zu feiern.

Gedanken zur Einweihung des Schulzentrums in Zell

Neu bzw. Erweiterungsbau Musikmittelschule Zell am 17. 11. 2012

Lesung: Mt 5,1b,2.13-16

Lieber Herr Altpfarrer, liebe Frau Landesrat, liebe …….

Wir haben eben beim Landesüblichen Empfang vor dem Schulzentrum das neue Werk, ein beeindruckendes Werk, von außen betrachtet und haben dann die Möglichkeit, das neue Schulzentrum auch von innen zu betrachten und zu bestaunen.

Das großartige Werkt zeigt uns zugleich eine große, edle und vornehme Aufgabe, es erinnert uns an den Bildungsauftrag, der damit verbunden ist. Die Worte Jesu an seine Jünger und an uns: „Ihr seid das Licht der Welt. (…) So soll euer Licht vor den Menschen leuchten“, entspricht auch einem Bildungsauftrag.

Es gibt drei Häuser, die für jeden Menschen von Bedeutung sind, das Elternhaus, das Schulhaus und das Gotteshaus. Damit verbinden wir die menschliche Bildung, die schulische, intellektuelle Bildung und die geistliche Bildung. Wir befinden uns hier an einem Ort, wo dieses Ineinander und Miteinander von Eltern, Schule und Pfarre in besonders erfreulicher und vorbildlicher Weise sichtbar und gepflegt wird.

Gedanken über die Bildung
Die schönen Bilder, die hier von Kindergartenkindern und Volksschülern geschaffen wurden, regen an über das Wort Bildung, über das Bild nachzudenken. Bildung umfasst einerseits die Vermittlung von Wissen und Können, geht aber darüber hinaus, bedeutet auch Reifung, inneres Wachstum und Formung von Charakter und Persönlichkeit. Meine Großmutter hatte so erweiterte Vorstellung Bildung, wenn sie etwas Unanständiges oder Schlimmes mit dem Wort „so ungebildet“ abtat.
Die beeindruckende Baugeschichte, wie sie der Herr Bürgermeister dargestellt hat, erinnert daran, dass der Planer schon am Beginn des Werkes in seinem Geist das Bild von der Vollendung hat. Oder denken wir an einen Bildhauer, der ein Material, vielleicht nur einen Klotz vor sich hat und schon erkennt, welches Potential da enthalten ist, was er aus diesem alles Formen kann, damit es dann durch seine Arbeit Gestalt gewinnt und schließlich ein Kunstwerk entsteht.
Eltern und Pädagogen sind ähnlich wie Bildhauer, nur haben sie statt des Materials Menschen vor sich, in denen Gott große Potentiale hineingelegt hat, die zur Entfaltung gebracht werden können. Das größte Potential, das in jedem Menschen steckt, ist das Bild Gottes, dass sich der Mensch zur Ähnlichkeit mit Gott entfalten kann, gemäß dem Bildungsauftrag: Ihr sollt das Licht der Welt sein.

Bildung und Vorbild, ein Musterbeispiel

Heute wird viel über Bildung gesprochen und diskutiert. Eines soll jedoch auch klar sein. Ganz wichtig ist im Bildungsbereich das Vor-Bild. Wenn man über Bildung spricht, dann denkt man auch darüber nach, wo gelingt Bildung, wo geschieht Bildung erfolgreich, und da fällt mir ein Musterbeispiel ein.
Ein junger Zillertaler aus ärmlichsten Verhältnissen, hineingestellt in schwierige familiäre, gesellschaftliche und religiöse Konflikte, ein etwas rauer Bursche, der sich schwer tut beim Erlernen von Sprachen, der disziplinäre Probleme mit Vorgesetzten hat, ein Zillertaler, der aus dem Internat fliegt, der das Studium mehrmals unterbrechen muss, legt einen unglaublichen Bildungsweg hin.
Er erwirbt einen festen, vornehmen Charakter, entwickelt sich zu einem Sprachgenie, wird ein begnadeter Pädagoge und ein eifrige Seelsorger, ja schließlich ein Seliger. Ihr wisst, dass ich vom gebürtigen Ramsauer, dem seligen Engelbert Kolland spreche.

Vorgestern wurde in Graz in der Belgierkaserne von Militärbischof Christian Werner eine Soldatenkirche eingeweiht, die von einem UNO-Camp im Kosovo nach Granz transferiert wurde. Die Initiatoren dieses Projektes entschieden, dass der der Zillertaler Engelbert Kolland Patron dieser Kirche sein soll. Dabei erwähnte der Bischof in seiner Predigt kurz den Lebenslauf des Seligen und sagte, dass dieser im Besonderen auch ein Patron für alle sei, die sich schwer tun, insbesondere für Schüler mit Lernschwierigkeiten. Und ich bin überzeugt, liebe Festversammlung, unser Engelbert Kolland ist der ideale Fürsprecher, Anwalt und Patron für menschliche Bildung und Reifung, für die schulische Bildung und für das geistliche Wachstum im Glauben.

Wenn wir jetzt die Segnung dieses Schulzentrums vornehmen, dann wollen wir die Schule, alle Lehrkräfte und besonders auch die Schüler unserem Seligen anvertrauen. Wir wollen den Blick auf den richten, der unser eigentlicher Bildhauer und Pädagoge ist, der sein Bild in uns gelegt hat und uns ruft, ihm ähnlich zu werden. Wir wollen als Lernende in der Schule des Lebens und als Lehrende den Segen unseres Meisters Jesus Christus erbitten.
Herr gib, dass diese Schule stets deinen Segen erfahre als Ort der Bildung, an dem viele Menschen Licht sein und werden können, als ein Ort, von dem viel Licht ausgeht für viele Menschen, für unsere Gemeinden, unser Tal und unsere Heimat. Amen.

Soldatenkirche dem seligen Engelbert geweiht

Am 13. November 2012 wurde in der Belgierkaserne in Graz von Militärbischof Mag. Werner eine Soldatenkirche gesegnet und der Altar geweiht. Der Selige Engelbert Kolland ist der künftige Patron dieser Soldatenkirche.
Dekan Steinwender wohnte der Segnungsfeier und Altarweihe bei. Ein ausführlicher Bericht mit Hintergrundgeschichte kann unter www.engelbert-kolland.at nachgelesen werden.

100. Geburtstag von Otto von Habsburg

Am 20. November 2012 wäre Otto von Habsburg 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass widmet das Bayrische Fernsehen der Jahrhundertpersönlichkeit eine Dokumentation, welche am Samstag, 17. November um 20.15 ausgestrahlt wird. Für uns ist es auch eine willkommene Gelegenheit, uns an den Besuch Otto von Habsburgs in unserer Pfarre zu erinnern, der einer seiner letzten öffentlichen Auftritte war.

Allerseelenablass und Ablass zum Jahr des Glaubens

Alljährlich gewährt die Kirche zu Allerseelen einen vollkommenen Ablass für die Verstorbenen im Fegefeuer. Der Ablass ist nach katholischem Verständnis ein von Gott geschenkter und durch die Kirche vermittelter Nachlass der zeitlichen Sündenstrafen. Anlässlich des Jahr des Glaubens gewährt Papst Benedikt XVI. ebenfalls einen vollkommenen Ablass unter bestimmten Bedingungen.

Zu den üblichen Voraussetzungen zur Gewinnung eines Ablasses gehören die Beichte, mit entschlossener Abkehr von der Sünde, der Empfang der Heiligen Kommunion, sowie das Gebet auf Meinung des Heiligen Vaters. Diese Voraussetzungen können mehrere Tage vor oder nach Verrichtung des jeweiligen Ablasswerkes erfüllt werden.

Zu diesen Voraussetzungen kommen als Ablasswerk hinzu

*beim Allerseelenablass: Besuch einer Kirche oder öffentlichen Kapelle am Allerseelentag mit Gebet des Vaterunsers und des Glaubensbekenntnis oder vom 1. bis 8. November ein Friedhofsbesuch mit Gebet für die Verstorbenen.

*beim Ablass zum Jahr des Glaubens:
Besuch eines Gottesdienstes an einem hohen Feiertag oder Pilgerfahrt zu einer christlichen Katakombe, Basilika oder Kathedrale mit Gebet oder der Besuch von drei Predigten, Vorträgen oder geistlichen Betrachtungen über das II. Vatikanische Konzil oder den Katechismus. Als Ablasswerk gilt außerdem der Besuch der eigenen Taufkirche mit Erneuerung des Taufversprechens. Voraussetzung für die Wirksamkeit des Ablasses ist, dass die Sündenschuld bereits in der Beichte nachgelassen wurde, sowie durch Kommunionempfang und Bußwerke bereits getilgt ist.

Bei der Gewinnung eines Ablasses geht es weniger um das Erbringen einer bestimmten "Leistung", sondern um eine innere Bußgesinnung.

Erntedank der Zeller Kindergartler

Der Kindergarten Zell feierte in diesem Jahr ein kleine Dankandacht beim Regionalmuseum, um Gott für die vielen wunderbaren Gaben, die er uns täglich schenkt, zu danken.

Ehrensalve zum 80. Geburtstag von Altpfarrer Öttl

Das Rosenkranzfest nahmen die Schützenkompanie mit Musikkapelle und die Vereinsformationen zum Anlass, Altpfarrer Konsistorialrat Paul Öttl nachträglich zu seinem 80. Geburtstag zu gratulieren. Unter Anteilnahme der Pfarrgemeinde erfolgten Frontabschreitung, Ehrensalve und Defilierung zu Ehren des Jubilars.

Die Goldenen Samstage

In Maria Rast und an einigen anderen Orten im Alpenraum werden alljährlich die „goldenen Samstage“, die drei Samstage nach dem Erzengel Michael-Fest (29. September) gefeiert. Als Ursprünge werden in der Literatur u. a. ein Gelübde von Kaiser Ferdinand III. (1636-1657) sowie eine Begebenheit mit einem Taglöhner, der für das Halten des Feierabends einen Goldfund machte, angeführt.
Fromme Gläubige haben diese Samstage durch die Glaubenspraxis besonders geheiligt, sodass sie goldenen Wert erlangten. Besondere Bedeutung wurde diesen Tagen von den Almleuten beigemessen, die um diese Zeit wieder ins Tal kamen und erstmals wieder die Sakramente der Buße und des Altares empfangen konnten. Die goldenen Samstage werden zumeist mit dem Almabtrieb, Erntedank, Schluss des bäuerlichen Arbeitsjahres und mit besonderem Totengedenken verbunden. Maria, die an Samstagen besonders verehrt wird, gilt als mächtigste Sterbepatronin.

Ein Andachtsbüchlein des fürsterzbischöflichen Ordinariates Brixen vom Jahre 1909 sieht folgende Gebetsanliegen für die Feier der drei „goldenen Samstagnächte“ vor:
- In der ersten Nacht verehren wir Maria in Vereinigung mit dem heiligen Erzengel Michael als die Tochter des himmlischen Vaters und bitten sie als solche um die Erwirkung des Goldstücks der heiligen Liebe Gottes, in welcher wir zu leben und sterben verlangen.
- In der zweiten Nacht verehren wir Maria als die jungfräuliche Mutter Jesu ... und bitten sie als solche um die Erwirkung des Goldstückes der Liebe des Nächsten, gleich wie Jesus Christus ... Uns alle bis zum Tode am Kreuz geliebt hat.
- n der dritten Nacht verehren wir Maria als die Braut des heiligen Geistes und bitten sie als solche um die Erwirkung des Goldstücks der christlichen Liebe zu uns selbst, gleich wie sie selbst vom heiligen Geist erfüllet, stets ein unbefleckter und reiner Tempel Gottes war.
Gerade in der gegenwärtigen Zeit, die von vielen Ungewissheiten und problematischen Entwicklungen geprägt ist, können wir die goldenen Samstage als wahre Gelegenheiten betrachten, umzukehren, wieder mit neuer Kraft das Glaubensleben zu entfachen und sich neu auf das Abenteuer der Gottes–, Nächsten– und wahren Selbstliebe einzulassen.
Das II. Vat. Konzil erinnert uns daran, dass alle Gläubigen zur Heiligkeit berufen sind. Mögen die goldenen Samstage ein besonderer Anlass sein, diesen Ruf wieder neu zu hören und ihm zu folgen.

Wir feiern die Heilige Messe an den Goldenen Samstagen am 6., 13. und 20. Oktober jeweils um 4.00 Uhr, 5.00 Uhr und 8.00 Uhr in Maria Rast. Beichtgelegenheit besteht ab 3.30 Uhr. Herzliche Einladung an alle Gläubigen aus nah und fern!

Chorkonzert in Ramsau

Der gemischte Chor "Chorus Egrensis" aus Tschechien verbringt gerade einen Aufenthalt in unserer Pfarre und lädt alle Musikinteressierten zu einem rund einstündigen Chorkonzert am Mittwoch, 22. August um 20.00 Uhr in der Kirche in Ramsau. Dargeboten wird sakrale Musik aus verschiedenen Epochen und Stilrichtungen. Nähere Infos über den Chor und das Repertoire finden Interessierte auf der Chorwebsite.

Priesterüberschuss in Urlaubszeiten

Zell am Ziller-Urlaubspradies für Priester

In Ferienzeiten gibt es an manchen Orten einen Priesterüberschuss, weil sich oft mehrer Priester zugleich ihren Urlaub dort verbringen.
In Zell am Ziller konnte Dekan Ignaz Steinwender gleich mehrere in der Pfarre weilende Priester zu einem Informationsaustausch einladen. Einige Preister aus der Diözese Prag hielten sich in der "Jugendherberge" Maria Rast (Mesnerhaus) auf. Sie kommen schon seit Jahren jeweils einmal im Sommer und einmal im Winter mit einer Jugendgruppe und betätigen sich sprotlich und spirituell.
Josef Wienecke, ein Historiker, Lutherexperte und Pfarrer in Münster, kommt jedes Jahr, um sich zu erholen und die Kunst des Paragleitens zu auszuüben und zu vertiefen. Father James aus Chicago war auch schon öfters in Zell am Ziller.
Die Urlauberpreister sind eine große Bereichung für die Pfarre und bringen wertvolle Impulse mit. In manchen angregenden Gespächen wird die katholische Weite erfahrbar!


Im Bild: Pfarrer Marek, der in Rom Kirchenrecht studiert, ein Spätberufener Pfarrer (früher Bürgermeister), Dr. Josef Wienecke, Father James, ein aus Chile stammender und in Prag wirkender Theologe, Kaplan Martin, der in Maria Rast bei einem Jugendlager seine Berufung erhielt und Dekan Steinwender (Photo Andreas Hotter - Engelhof)

Engelbertprozession in Ramsau

Am 8. Juli, kurz vor dem 152. Todestag des seligen Engelbert Kolland, wurde der Engelbertsonntag wieder mit einer festlichen eucharistischen Prozession in Ramsau begangen. Sowohl für die Engelbertwallfahrt am Vorabend als auch beim Gottesdienst am Sonntag konnte als Festprediger P. Dr. Anton Lässer, Rektor des Leopoldinums in Heiligenkreuz gewonnen werden, der den mitfeierden Gläubigen den seligen Engelbert nicht nur als großes Vorbild, sondern auch als besonderen Fürsprecher, den es noch mehr "zu nutzen" gelte, vor Augen stellte. Am Ende des Festgottesdienstes wurden auch die Mitglieder der Engelbert-Kolland-Gemeinschaft angelobt und die Ziele der Gemeinschaft kurz vorgestellt. Der Festgottesdienst am Sonntag wurde live von Radio Maria übertragen. Auch die Abendmesse um 19.00 Uhr in Zell stand ganz im Zeichen des seligen Engelbert Kolland. An seinem Todestag, dem 10. Juli wird die Heilige Messe um 8.00 Uhr in Maria Rast ebenfalls von Radio Maria übertragen.

Ein herzliches Vergelts Gott allen, die den Festgottesdienst und die Prozession vorbereitet haben, allen, die einen Dienst übernommen haben und allen Formationen und Gruppen, die ihren Beitrag geleistet haben. Vergelts Gott auch an Bürgermeister Steiner für die großzügige Einladung zum Mittagessen nach der Prozession.

Ausflug der Minis, Sternsinger und Jungscharkinder

Am 30. Juni machten sich die Ministranten, Jungscharkinder und Sternsinger aus Zell und Ramsau gemeinsam mit ihren Begleitpersonen und Kooperator Schnaiter auf den Weg zu den Krimmler Wasserfällen. In Gerlos feierten alle gemeinsam die Heilige Messe, bevor die Fahrt nach Krimml weiterging. Bei hochsommerlichen Temperaturen bot das Wasser natürlich eine willkommene Abkühlung. Vor der Heimfahrt konnten sich die Kinder noch mit gegrillten Würsteln stärken und diesen fröhlichen Ausflug als Dankeschön für ihren Fleiß ausklingen lassen. Danke allen, die den Ausflug so perfekt organisiert haben und die Kinder auch während des Jahres begleiten.


Weitere Fotos findet ihr im Fotoalbum.



Bischof Andrew Francis besucht unserer Pfarre

Von 7. bis 10. Juni besuchte Bischof Andrew Francis aus der Diözese Multan in Pakistan die Pfarren Zell und Gerlos. In Gerlos nahm er an der Fronleichnamsprozession teil, feierte am Freitag nach einem Landesüblichen Empfang durch Schützenkompanie und Musikkapelle und Begrüßung durch Bürgermeister Robert Pramstrahler die Abendmesse in Anwesenheit der Gemeindevertreter, des Pfarrgemeinderates und vieler Gottesdienstbesucher in Zell, zelebrierte am Samstag die Wallfahrermesse in Maria Rast und am nächsten Tag die Sonntagsgottesdienste um 8.30 und 10.00 Uhr in Zell und Ramsau. Ein herzliches Vergelts Gott allen, die diesen Besuch mitgetragen haben, in erster Linie den Betern, dann den Spendern, vor allem auch den Organisatoren der Basare in Gerlos, Ramsau und Zell (näheres siehe unten) und den Vereinen und Gemeindevertretern für den Empfang.

Das dichte Programm bot eine reiche Gelegenheit zur Begegnung zwischen dem Bischof und den Gläubigen. In seinen Predigten (eine Mitschrift findet sich weiter unten zum Nachlesen) betonte er immer wieder seine Dankbarkeit für die Unterstützung aus unserer Pfarre. Das Geld der diesjährigen Dreikönigsaktion wird mit Genehmigung unserer Erzdiözese für den Bau einer Schule im Talibangebiet in Pakistan verwendet. Die Schilderungen und Berichte über die Nöte der Christen in seinem Heimatland, haben viele Gläubige sehr berührt. Exzellenz und seine Begleitung haben sich sehr gefreut, betonten immer wieder, dass sie im Glauben gestärkt wurden und mit ihren Gläubigen sehr viel für uns beten werden. Sicher ist das Geschenk an uns durch die Begegnung mit diesen Glaubenszeugen weit größer, als das was wir in aller Bescheidenheit ihnen mitgeben konnten.


Fotos findet ihr wieder in unserem Foto-Album.

Basar für Pakistan

Am 2.6. fand nach der Monatswallfahrt zum Seligen Engelbert in Ramsau und am 10.6. nach den Gottesdiensten in Zell ein Basar für Pakistan statt. Dabei wurden viele, liebevoll kreierte Basteleien von Schülern, Jungscharkindern und vielen anderen fleißigen Helfern sowie bäuerliche Produkte zum Verkauf angeboten. Mit dem Erlös unterstützen wir Projekte für Schule und Priesterseminar von Bischof A. Francis in seiner Diözese Multan/Pakistan. Allen Käufern, Helfern und Spendern ein herzliches "Vergelt's Gott" für ihre großherzige Unterstützung!"

Predigt des Bischofs am Sonntag 10. Juni

Am Beginn verwies Bischof Andrew mit dem Blick auf die Reliquien des Seligen
Engelbert Kolland auf diesen besonderen Heiligen Ort und die Verbindung
zwischen Ramsau und Pakistan, die durch den Seligen Engelbert Kolland da
sei.
Er erinnerte daran, dass er am Mittwoch ein kurzes Gespräch mit dem Heiligen
Vater hatte und bei der Papstaudienz uns alle mitgenommen habe.
Bei der Begrüßung sagte er, er sei glücklich, wenn er die Kinder hier sehe
und fragte gleich die Ministranten, ob sie Priester werden wollten. Dann kam
er auf die Situation in Pakistan zu sprechen, das 167 Millionen Einwohner
habe, wovon 1,6 Prozent Christen seien. Viele Christen hätten unter der
Scharia (Islamisches Gesetz, Anm.) zu leiden. Viele seinen in Gefängnissen wegen ihres Glauben,
erleiden Gewalt. Wenn Mädchen entführt und zum Islam gezwungen werden, dann
werde dieses kriminelle Handeln einfach geleugnet und behauptet, die Mädchen
hätten das selbst gewollt. Junge Leute bekommen oft keine Arbeit, einfach
weil sie Christen seien. Ein großes Problem sind Texte in Schulbüchern. Vom
kleinsten Alter an wird Kinder der Hass auf andere Religionen gelernt und
ihnen gesagt, dass nur ein Religion wichtig sei, nämlich der Islam. Diese
Probleme, wozu auch Terror und Bomben gehörten, sei die eine Seite.

Die andere Seite ist die: Wir sind eine Kirche, die gesalbt ist mit dem
Heiligen Geist. Wir verkünden die Freiheit Christi, die Liebe Gottes und die
Kraft des Heiligen Geistes. Ich bin glücklich, ein Christ sein zu dürfen in
Pakistan. Nach der messe werden wir weiterfahren. Bitte betet für uns.
Wir brauchen die Solidarität in der katholischen Kirche! Das Evangelium möge
uns helfen.

Das heutige Evangelium enthält eine große Botschaft. Es sind direkte Worte
Jesu, eigene Worte von ihm. Er spricht von der Sünde gegen den Heiligen
Geist, die nicht vergeben wird. Er spricht in Mt 12,31 von der ewigen Sünde,
die weder in dieser noch in der zukünftigen Welt vergeben wird, also für die
Hölle ausreicht. Wie leicht ist es doch, gegen den Heiligen Geist zu
sündigen! In Ihrem Teil der Welt sündigen die säkularen Medien fortgesetzt
gegen den Heiligen Geist. Sie schreiben ständig gegen den Heiligen Geist,
indem sie die Würde des Heiligen Vaters, der Bischöfe und Priester unentwegt
herabsetzen. Machen wir deutlich, dass wir unseren Papst lieben und dankbar
sind für das Geschenk der Bischöfe und Priester. Der Papst und die Kirche
sind ein Geschenk Gottes, eine Frucht des Heiligen Geistes. Man kritisiert
doch nicht ein Geschenk. Würde jemals eine Frau, wenn sie von ihrem Mann ein
Geschenk bekommt, dieses kritisieren? Ihr seid eine große Hoffung für uns.
Wir wissen dass ihr für uns betet, dass ihr ein wunderbares Gedenken an die
leidende Kirche habt durch die Begegnungen in der Gegenwart und die
Reliquien des Seligen Engelbert! die Verehrung des Seligen Engelbert
verbindet uns besonders. Wir werden weiter für euch beten, wir, eine
lebendige Kirche im Herzen Asiens. Amen.

Beim Pfingstkongress in Salzburg



Am Samstag, 26. Mai 2012 fuhr eine Gruppe von 20 Erwachsenen und Jugendlichen mit einem Bus in die Stadt Salzburg, um am Loretto-Pfingstkongress teilzunehmen.
Um 11:00 Uhr konnten wir die Hl. Messe im Dom mitfeiern. Ein großer Jugendchor umrahmte die Messe sehr feierlich. Die Messe sowie die Liedtexte wurden im ganzen Dom mittels Bildschirmen übertragen, sodass alle kräftig mitsingen konnten. Die Freude der vielen Jugendlichen am Glauben wurde spürbar und riss uns alle mit!
Nach der Mittagspause gingen wir auf den Kapuzinerberg, der einen schönen Ausblick über die Stadt Salzburg gibt. Danach führte uns unsere geistliche Begleitung, Herr Kooperator Ferdinand Schnaiter zum Loreto-Kloster, wo zwei seiner Schwestern leben. Dort bekamen wir die Gelegenheit, einen Einzelsegen mit dem bekannten Loreto-Jesulein zu erhalten. Wir ließen den sonnigen Nachmittag noch gemütlich im schönen Mirabellgarten ausklingen.
Um 17:00 Uhr fanden wir uns wieder im Dom zum Lobpreis ein. Die Stimmung im Dom nahm fast konzertähnliche Züge an, alle sangen voller Begeisterung mit. Danach sang Jugendbischof Marian Eleganti aus der Schweiz ein Lied mit Gitarre und Mundharmonika, um den Hl. Geist anzurufen. In seiner Katechese sprach er vor allem über die Beziehung zu Gott und zog Vergleiche mit der heutigen Internetwelt, wo auch zuerst die Verbindung (online gehen) hergestellt werden muss. Sein Vortrag kann im Internet unter www.loretto.at unter Pfingsten 2012 angehört werden.
Nach einer kurzen Pause am Abend stand um 20:00 Uhr noch der Barmherzigkeitsabend im Dom am Programm. Wir waren erstaunt wie viele Jugendliche sich im Dom eingefunden hatten, um anzubeten, bei den würdevollen Lobpreisliedern mitzusingen oder zu beichten. Ergriffen von der wunderschönen Atmosphäre im Dom starteten wir um ca. 21:30 Uhr Richtung Heimat.

Marlies Fankhauser
PGR-Jugendvertreterin


PS: Beim Pfingstkongress wurde das Projekt "Bring worship to the radio" vorgestellt. Es geht dabei darum, christliche Lobpreismusik ins kommerzielle Radio zu bringen, in dem möglichst viele die Single "Emmanuel" der Gruppe "Mission Arise" herunterladen (zB Amazon um 0,83€ oder iTunes um 1,29€).

Hörprobe hier






Basar für Pakistan





Gedenkfeier 175 Jahre Zillertaler Auswanderer

Am vergangenen Samstag sowie am Sonntag fand ein Gedenken an die Zillertaler Auswanderer in Ramsau, Schwendau und in Mayrhofen statt.

In Schwendau wurde ein Denkmal, das von Frau Superintendentin Luise Müller und Erzbischof Kothgasser geplant bzw. in der Gestaltung abgestimmt war, enthüllt.

Bei der Feier war Dekan Steinwender im Auftrag des Herrn Erzbischof, der erst beim ökumenischen Gottesdienst in Mayrhofen kommen konnte, anwesend und richtete nach einem Hinweis auf die Verhinderung des Erzbischofs und in Anknüpfung an die zuvor gesprochenen Worte von Bischof Manfred folgende Worte an die versammelte Gemeinschaft.

Ein Denkmal ist, wie heute schon in Ramsau angesprochen wurde, ein Anstoß zum Denken an etwas, das früher war und an das, was wir aus der Vergangenheit lernen können. Das Denken führt oder verleitet auch zum Danken.

Wenn wir heute hier versammelt sind, dann sollen wir zunächst einmal danken

- für den Glauben, den wir haben dürfen, den wir als befreiend erfahren und leben dürfen, den wir in Freude und Friede praktizieren dürfen

- für das ökumenische Miteinander, das heute eine Selbstverständlichkeit ist

- für viele Wohltaten, die wir heutzutage selbstverständlich haben und die vielfach auch eine Frucht des Glaubens in unserer Heimat sind.


Das Denkmal hier ist auch ein Anstoß zum Denken an die Herausforderungen für die Gegenwart. Hier möchte ich drei Denkanstösse formulieren:


Wir haben als Christen die Pflicht, für die Einheit einzutreten, innerhalb der Familie, innerhalb der eigenen Kirche, innerhalb der Christenheit (Ökumene) und innerhalb der Völkerfamilie (interreligiöser Dialog). Es ist der Wille Jesu dass alle eins seien, weshalb wir für eine ganze Einheit der Christen arbeiten, beten und auch leiden sollen.

Die damaligen Geschehnisse mahnen uns, in der heutigen Zeit Toleranz zu üben. Für uns Christen ist das Zeichen der Toleranz das Kreuz. Heute gibt es Gott sei dank keine Konflikte zwischen den christlichen Gemeinschaften, sondern ein gutes Miteinander. Dafür aber gibt es eine neue Form der Intoleranz gegenüber dem Religiösen an sich, Stichwort Diktatur des Relativismus. Hier gilt es heute, besonders wachsam zu sein. Heute sollten wir auch daran denken, dass es in der Welt gegenwärtig so viele Christenverfolgungen gibt, wie dies nie in der Menschheitsgeschichte der Fall war. Dies mahnt uns zur Soldidarität und zum Nachdenken darüber, wie wir bedrängten Christen helfen können.

Wir stehen kurz vor dem Pfingstfest. Das Denkmal hier erinnert uns daran, dass der Heilige Geist aufdeckt, was Sünde ist und zugleich heiligt. Wie eben erwähnt, stehen wir vor großen Herausforderungen und wenn wir ehrlich sind, werden wir erkennen, wie oft wir zwar Dinge sehen aber nicht die Kraft haben es zu tun. Wir merken, wie dringend wir den Heiligen Geist brauchen.


Das Gedenken in diesen Tagen sollten wir als Chance sehen, ehrlich und aus ganzem Herzen um den Geist der Wahrheit, der Einheit und um die Geist wahrer Kreuzesnachfolge (Toleranz) zu beten, um ein neues Pfingsten.




Muttertag - Tag des Lebens

Den Tag des Lebens begingen wir in unserer Pfarre heuer am Muttertag. Den Müttern gebührt ja ein besonderer Dank für ihr Ja zum Leben. Nach dem festlich von der Jungbläsergruppe und der Jungschar gestalteten Heiligen Messe, bekamen alle Mütter ein kleines Geschenk von den Jungscharkindern und alle Kinder einen farbenfrohen Luftballon. Alle werdenden Mütter erhielten nach dem allgemeinen Segen einen eigenen Muttersegen. Zum Schluss erhielten alle Mütter ein kleines Geschenk und die Kinder einen farbenfrohen Luftballon.

Danke allen, die zum Gelingen dieses Festes beigetragen haben!

Gauderfeldmesse

Rund 3000 Menschen feierten am Gaudersonntag die Feldmesse beim Unterberger mit großer Andacht mit. Ein herzliches Vergelts Gott den Organisatoren, die sich um einen würdigen Rahmen bemüht und alles bestens vorbereitet haben. Als Altarkreuz diente das Passionsspielkreuz von Erl, die Kaiserjägermusik begleitete die Feier musikalisch.

Pilgerwallfahrt nach Italien

Italienreise2012
Italienreise2012

Mehr Bilder findet ihr in unserem Fotoalbum.


Florianifeier in Zell

Alljährlich feiert die Freiwillige Feuerwehr rund um den Gedenktag des hl. Florian am 3. Mai mit der Pfarrgemeinde den Florianigottesdienst. Am Ende werden die neuen Jungfeuerwehrleute angelobt und so in die Reihe der mutigen Helfer aufgenommen. Möge das Motto der Feuerwehr "Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr!" tiefe Wurzeln in den Kameraden schlagen.

Firmung in unserer Pfarre

Aus Anlass der Firmspendung besuchte der Militärbischof der Slowakei Frantisec Rabek unsere Pfarre, um
Bei der Predigt zitierte Bischof Rabek den seligen Papst Johannes Paul II., der gesagt hatte, dass Gott nur auf zwei Wegen, durch das Gewissen und durch das Herz der Menschen in unsere Welt eintritt. Er ermutigte die Firmkandidaten und mitfeiernden Gläubigen, ihr Herz für Christus zu öffnen, damit sie Gott ind der Welt erfahrbar machen können. Wenn die Herzen Gott verschlossen blieben, sei die Welt gottlos, so der Firmspender. Besonders rief er auch zu regelmäßigen Mitfeier der Sonntagsmesse auf, die nicht ein Gebot oder eine Verpflichtung sei, sondern einfach notwendig für jeden Gläubigen. Bezugnehmend auf das Evangelium, das von der Begegnung des Auferstandenen mit den Aposteln handelte, verglich der Bischof uns mit den Jüngern, die den Leib Jesu berühren wollten, um glauben zu können. Da die Kirche heute der Leib Christi ist, könne die Berührung mit ihr und besonders mit einzelnen ihrer Glieder, die wirklich im Glauben leben, zur Nachfolge Christi ermutigen und dabei helfen.

Abschließend sei allen gedankt, die zum Gelingen dieses pfingstlichen Festes beigetragen haben, besonders den Religionslehrpersonen, den Eltern und Paten, dem Chor der Musikhauptschule und der Musikkapelle Ramsau.

Nachstehend findet ihr noch das Grußwort der Pfarrgemeinderatsobfrau an den Militärbischof:

Hochwürdigster Herr Bischof!

Ich darf Sie ganz herzlich im Namen des Pfarrgemeinderates und der versammelten Pfarrgemeinde als Firmspender hier in unserer Pfarre begrüßen. Als Militärbischof haben Sie oft mit Menschen zu tun, die bereits sind, ihre Heimat zu schützen und zu verteidigen.
Als Christen ist die Kirche unsere geistliche Heimat und nicht selten finden wir sie in letzter Zeit Angriffen ausgesetzt.

Wie die Epheser ruft der Apostel Paulus auch uns heute auf, die Rüstung Gottes anzuziehen, damit wir im Kampf bestehen und in unserem Alltag mutig Zeugnis für das Evangelium geben können.
Mit Freude erwarten wir Ihr Hirtenwort, das nicht nur die jungen Menschen, die heute den Hl. Geist empfangen ermutigen und stärken soll, sondern uns alle, die wir gefirmt sind. Möge die Kraft des Heiligen Geistes in den Herzen unserer Firmkandidaten wirksam werden und alle, die dieses pfingstliche Fest heute mitfeiern neu erfüllen. Danke, dass Sie heute bei uns sind!

Weitere Bilder findet ihr in Kürze in unserem Fotoalbum!

Pfarrer i. R. Paul Straßl verstorben

Am 11. April verstarb der geschätzte Seelsorger Pf. Paul Straßl, der von 2002 bis 2009 die Pfarre Gerlos als Pfarrer betreut hatte, nach längerem Leiden im Altern von 78 Jahren. Im Jahr 2009 konnte er in Gerlos noch sein Goldenes Priesterjubiläum feiern und auf fünfzig Jahre im Weinberg des Herrn zurückblicken.
Nach der Matura am Borromäum trat der gebürtige Salzburger ins Priesterseminar ein und empfing 1959 die Priesterweihe. Stationen auf seinem Weg als Seelsorger waren neben Wörgl und Westendorf, wo er als Kooperator wirkte, die Pfarren Uttendorf, Viehofen, die Stadtpfarre Zell am See und schließlich Gerlos.
Als beliebter und stets um die ihm Anvertrauten bemühter Seelsorger wurden ihm auch einige Auszeichnungen zuteil. Er war Ehrendomherr von Nitra/Slowakei, Alter Herr des MKV Almgau und der K. Ö. H. V. Austria Wien, Ehrenmitglied des Kameradschaftsbundes Zell am See und langjähriges Mitglied des Alpenvereins.

Das Begräbnis ist am Dienstag, 17. April um 14.00 Uhr in Uttendorf im Pinzgau. Am Sonntag, 15. und Montag, 16. April gibt es jeweils von 17.00 bis 19.00 Uhr eine Betzeit in der Pfarrkirche, die Seelenrosenkränze werden um 18.30 gebetet.




Palmsonntag in unserer Pfarre





Kindergartenkinder bereiten sich auf Ostern vor

Am letzten Tag vor den Osterferien besuchte Dekan Steinwender den Zellberger Kindergarten um mit den Kindern gemeinsam das Ostergeschehen zu betrachten und selbst gebastelte Weihwasserfläschchen zu segnen. Die Selbstverständlichkeit, mit der Kinder Jesus in ihr Leben lassen, mit der sie einfach glauben können, kann auch für Erwachsene eine Ermutigung sein.



Erste Sitzung des neuen Pfarrgemeinderates

Kurz vor Beginn der Karwoche traf sich der neu gewählte Pfarrgemeinderat zur ersten Sitzung. Dekan Steinwender begrüßte die Pfarrgemeinderäte sehr herzlich, brachte seine Freude und Zuversicht zum Ausdruck und sprach über die Aufgaben des Pfarrgemeinderates, der in erster Linie dem Pfarrer in seelsorglichen Fragen beratend und helfend zur Seite steht und mit ihm gemeinsam voran geht. Im Zuge der Sitzung wurde Bettina Rahm als stellvertretende Vorsitzende (Obfrau) wieder gewählt, ein Vorstand bestellt und über die Zusammenstellung des Pfarrkirchenrates beraten. Bei einem gemütlichen Ausklang konnten sich die "alten" und "neuen" Pfarrgemeinderäte untereinander gleich ein wenig kennenlernen.

Andachten bei der Josefskapelle

Am Festtag des Heiligen Josef, dem 19. März fanden sich einige "wetterfeste" Verehrer dieses stillen und mutigen Heiligen bei der Josefskapelle am Zellberg zu einer Andacht ein. Die Andachten finden noch täglich bis Sonntag, 25. März um 15.00 Uhr statt. Herzliche Einladung dazu.

Ergebnis der Pfarrgemeinderatswahl

Die Gläubigen der Pfarre Zell hatten am 18. März die Möglichkeit in zwei Wahllokalen in Zell und Ramsau aus 25 Kandidatinnen und Kandidaten einen neuen Pfarrgemeinderat zu wählen. Der neu gewählte Pfarrgemeinderat setzt sich aus 11 Frauen und 5 Männern zusammen. Die Hälfte des Pfarrgemeinderates sind neue Mitglieder, alle acht Pfarrgemeinderäte aus dem "alten" PGR, welche neuerlich kandidiert haben, wurden wiedergewählt. Allen, die sich zur Wahl gestellt haben ein ganz herzliches Vergelts Gott. Es ist geplant, auch die Ersatzmitglieder in die konkrete Ausschussarbeit miteinzubeziehen. Danke auch allen, die von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht haben. Insgesamt wurden 295 Stimmzettel abgegeben.

Hier nun die Ergebnisse nach Sprengelgemeinden im Detail:

Zell: Innerbichler Maria, Gstrein Gottfried, Egger Andrea, Fankhauser Magdalena



Ramsau: Jäger Elisabeth, Kreidl Helene, Pölzl Engelbert



Rohrberg: Brindlinger Josef, Krucker Herlinde



Hainzenberg: Huber Peter, Kröll Elisabeth



Gerlosberg: Schragl Rosa, Schweiberer Hansjörg



Zellberg: Rahm Bettina, Spitaler Andrea



Jugendvertreterin: Marlies Fankhauser

Ersatzmitglieder: Fankhauser Gerlinde, Gredler Stefan, Hauser Aloisia, Jäger Maria Anna, Hotter Johanna, Innerhofer Peter, Schneeberger Christine, Kohlhuber Martina, Eberharter Maria

PGR-Wahl-Familiengottesdienst-Fastensuppenessen

Mit einem Familiengottesdienst begingen wir heute den Familienfasttag. Die fröhlichen Lieder des Zellberger Kinderchores wurden dem heutigen Sonntag Laetare, der bereits die österliche Freude aufblitzen lässt, besonders gerecht. Im Anschluss an die Heilige Messe lud das Generationennetzwerk zum traditionellen Fastensuppenessen in die Volksschule Zell am Ziller ein, wo sich nicht nur die fleißigen Sängerinnen und Sänger stärken konnten.

Wie in ganz Österreich werden heute auch in unserer Pfarre die Pfarrgemeinderäte für die nächsten fünf Jahre gewählt. Vor allem vor und nach den Gottesdiensten ist der Andrang im Wahllokal groß. Die Wahlkommission überwacht die Wahl und zählt am Abend die Stimmen aus. Das Ergebnis der Wahl wir in den nächsten Tagen auf der Pfarrhomepage bekanntgegeben.

Gipfelmesse zu Ehren des seligen Engelbert

Bereits zum dritten Mal fand in diesem Jahr die Gipfelmesse zu Ehren des seligen Engelbert Kolland am Mannkopf statt. Die Bergmesse musste zunächst wegen schlechten Wetterberichts und unguter Schneeverhältnisse um eine Woche verschoben. Leider war auch am 11. März, dem Ersatztermin das Wetter nicht ideal. Trotzdem fanden sich wieder zahlreiche Tourengeher am Mannskopf ein um mit Dekan Steinwender zu Ehren des seligen Engelbert Kolland die Messe zu feiern. Bei der anschließenden Einkehr konnten sich die Wetterfesten Beter stärken und wärmen.

Bilder der diesjährigen Gipfelmesse findet ihr in unserem Album.

Eheseminar in Zell

Am Samstag, 10. März nahmen 15 Paare aus unserer Pfarre und einigen Nachbarpfarren an einem Ehevorbereitungsseminar im Wohn-Und Pflegeheim Zell teil. Dabei standen die Themen Kommunikation in der Ehe, Verantwortete Elternschaft und Sakrament der Ehe im Mittelpunkt. Die Teilnehmer erhielten Anregungen und Tipps für ein gelingendes Gespräch, erfuhren Wissenswertes über die kirchliche Lehre zu Liebe und Sexualität und konnten einiges über die Natürliche Empfängnisregelung erfahren. Am Nachmittag sprach Dekan Steinwender mit den Brautpaaren über sakramentale Wirklichkeit der Ehe und die Trauungsliturgie. Jedes Paar erhielt darüber hinaus ein umfangreiches Medienpaket mit interessanten und hilfreichen Infomaterialien.

Für alle Paare, die manches noch einmal Revue passieren lassen möchten, findet sich hier [9.686 KB] eine Zusammenfassung in Bildern.

Firmlinge wallfahren zum seligen Engelbert

Als Teil ihrer Firmvorbereitung nahmen die Firmlinge unserer Pfarre bei der vergangenen Engelbertwallfahrt teil. Mit Kerzen ausgestatten marschierten die Jugendlichen begleitet von Eltern, Firmhelferinnen und weiteren Wallfahrern zu Fuß von Zell nach Ramsau. Bei der Wallfahrermesse, die vom Chor Magnificat musikalisch gestaltet wurde, hörten die Teilnehmer das Evangelium von der Verklärung Jesu und Dekan Steinwender wandte das Petruswort "Es ist gut, dass wir hier sind" besonders auch auf die jungen Menschen, die gekommen waren an.

Die Pfarre freut sich über die vielen motivierten Firmkandidaten und begleitet sie durch das Gebet in dieser Zeit der Vorbereitung!

Weitere Bilder von der Wallfahrt findet ihr in unserem Fotoalbum.

Abschluss-Ausflug des Pfarrgemeinderates

Am Ende einer sehr intensiven Pfarrgemeinderatsperiode unternahm der Pfarrgemeinderat einen gemeinsamen Ausflug, bei dem ein dankbarer Rückblick auf die vergangenen fünf Jahre, die Verabschiedung ausscheidender Pfarrgemeinderäte und natürliche das Gesellige und Zwischenmenschliche im Vordergrund stand. Nach einer Dankmesse mit anschließender Kirchenführung in der Dekanantspfarrkirche Fügen, besuchten die Pfarrgemeinderäte das Fügener Heimatmuseum, um anschließend den Abend bei einem gemeinsamen Essen ausklingen zu lassen. Bei dieser Gelegenheit verlas Obfrau Bettina Rahm das folgende Gedicht:

Liebe Pfarrgemeinderäte!

Das Pfarrleben mitzugestalten wurdet ihr gebeten
und habt die Anliegen der Pfarre und der Gläubigen gut vertreten.

Zu wissen, was die Menschen fragen,
kann uns ja als PGR nicht schaden.

Seid immer verlässlich (zB zur Prozession) ausgerückt,
habt je nach Bedarf Fotoapparat, Schreibzeug oder Telefon gezückt.

Denn gab es etwas zu organisieren
musste man euch nicht erst lang motivieren.

In den vergangenen fünf Jahren hat sich einiges geregt,
auch dank euch hat sich in unserer Pfarre vieles bewegt.

Geführt haben wir auch manche Diskussion,
ich hoffe, ihr habt auch profitiert davon.

Trotz vieler Aufgaben wart ihr stets treu,
manche waren fünf, manche 10 Jahre und manche noch länger dabei.

Eure Erfahrung hat uns gut getan,
wenn Not am Mann ist, rufen wir euch einfach an.

Wenn wir irgendetwas brauchten, konnten wir auf euch zählen,
DANKE für alles, ihr werdet uns fehlen.

Fasten-SMS von Papst Benedikt XVI

Päpstliche Kurzbotschaften

Die päpstlichen Kurzbotschaften sollen zum Innehalten und Nachdenken über den persönlichen Glauben führen, erläuterte der Medienreferent der Bischofskonferenz, Paul Wuthe, das Ziel der Aktion. Diese "etwas anderen SMS" seien als Einladung zur Entschleunigung und Besinnung auf das Wesentliche zu verstehen. Dem entspreche auch die Auswahl der Papstzitate, die in sprachlicher Eleganz die großen Worte des Glaubens formulierten, so Wuthe. Sie handeln von Gott und Mensch, dem Glauben an Jesus Christus im Raum der Kirche und einem christlichen Leben in Freiheit und Verantwortung.

Momente des Nachdenkens

Mit dieser SMS-Aktion wolle die Kirche in Österreich auch eine Anregung des Papstes aus seiner jüngst veröffentlichten Botschaft zum Welttag der sozialen Kommunikationsmittel aufgreifen. Dieser hatte auf die "Momente des Nachdenkens" hingewiesen, die sich in den neuen elektronischen Medien des Internetzeitalters böten. "In der auf das Wesentliche konzentrierten Form kurzer Botschaften" könne man in diesen Medien "tiefe Gedanken zum Ausdruck bringen", heißt es dazu in dem jüngsten päpstlichen Mediendokument. Genau diesem Anliegen solle die SMS-Aktion dienen, sagte Wuthe.

Gratis für alle Handys

Die Zusendung der Kurzmitteilungen ist für den Empfänger mit keinen Kosten verbunden. Das SMS-Service funktioniert für alle Handys österreichischer Mobilfunkbetreiber. Nach der Anmeldung per SMS mit dem Schlüsselwort PAPST an die Telefonnummer 0664/6606 651 erhält man ab Aschermittwoch, 22. Februar, bis Karsamstag, 7. April, täglich ein Papst-SMS. Anmeldungen während der Fastenzeit sind laufend möglich.

Mayrhofner Firmlinge bei Engelbertwallfahrt

Als Auftakt ihrer Firmvorbereitung wallfahrteten die Mayrhofner Firmlinge, begleitet von ihrem Pfarrer Mag. Alois Moser, am 4. Februar nach Ramsau um gemeinsam mit Engelbertverehrern aus nah und fern an der Monatswallfahrt zu Ehren des seligen Engelbert Kolland teilzunehmen. In seiner Predigt betonte Pfarrer Moser, dass es wichtig sei, die Verbindung zu Gott im Gebet nicht abreißen zu lassen und - bezugnehmend auf die Lesung aus dem Buch Hiob - gerade auch in schweren Zeiten daran zu denken, was Gott uns Gutes getan hat. Wie der seligen Engelbert sollen auch wir dem Vorbild Jesu folgen, der sich selbst immer wieder zu Momenten des Gebets zurückzog. Umrahmt wurde die Heilige Messe durch die Gruppe "Follow Jesus" aus Bruck.
Alle Firmlinge erhielten als kleines Geschenk eine Wunderbare Medaille.

Zu Lichtmess

Die Angst einer Kerze



Eines Tages kam ein Zündholz zur Kerze und sagte: „ Ich habe den Auftrag, dich anzuzünden.“

„O nein!“ erschrak da die Kerze. „Nur das nicht. Wenn ich brenne, sind meine Tage gezählt! Niemand mehr wird meine Schönheit bewundern!“ Und sie begann zu weinen.

Das Zündholz fragte: „Aber willst du denn dein Leben lang kalt und hart bleiben, ohne je gelebt zu haben?

„Aber brennen tut doch weh und zehrt an meinen Kräften“, schluchzte die Kerze unsicher und voller Angst.

„Das ist schon wahr.“ Entgegnete das Zündholz. „Aber das ist doch auch das Geheimnis unserer Berufung: Wir sind berufen, Licht zu sein. Was ich tun kann, ist wenig. Zünde ich dich aber nicht an, so verpasse ich den Sinn meines Lebens. Ich bin dafür da, das Feuer zu entfachen. Du bist die Kerze. Du sollst für andere leuchten und Wärme schenken. Alles was du an Schmerzen und Leid und Kraft hingibst, wird verwandelt in Licht. Du gehst nicht verloren, wenn du dich verzehrst. Andere werden dein Feuer weitertragen. Nur wenn du dich versagst, wirst du sterben.“

Da spitzte die Kerze ihren Docht und sprach voller Erwartung: „Ich bitte dich, zünde mich an.“

Gebet zum Jahreswechsel

Herr, ich bitte nicht um Wunder und Visionen, sondern
um Kraft für den Alltag.
Mach' mich erfinderisch, damit ich mich im
täglichen Vielerlei nicht verliere.
Laß mich die Zeit richtig einteilen und mich
herausfinden, was erst- und was zweitrangig ist.
Ich bitte um Zucht und Maß, daß ich nicht durch
das Leben rutsche und auf Lichtblicke und
Höhepunkte achte, sowie mir Zeit für Besinnung,
Erholung und kulturellen Genuß nehme.
Träume helfen nicht weiter, weder über die Vergangenheit,
noch über die Zukunft. Hilf mir, das Nächste so gut wie möglich zu tun.
Schenke mir die nüchterne Erkenntnis, daß im Leben
nicht alles glatt gehen kann, daß Schwierigkeiten
und Niederlagen, Mißerfolge und Rückschläge
eine selbstverständliche Zugabe zum Leben sind,
durch die wir wachsen und reifen.
Schick mir im rechten Augenblick jemand,
der den Mut hat, mir die Wahrheit in Liebe
zu sagen.
Viele Probleme lösen sich dadurch, daß man nichts tut.
Gib, daß ich warten kann. Schenke mir wahre Freunde
und laß mich diese Freundschaft wie eine zarte
Pflanze pflegen.
Mach aus mir einen Menschen, der einem Schiff
mit Tiefgang gleicht, um auch die zu erreichen,
die "unten" sind.
Bewahre mich vor der Angst, ich könnte das Leben
versäumen. Gib mir nicht, was ich wünsche, sondern das, was ich brauche.
Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte. AMEN

(Antoine de Saint Exupery)